Neustrelitz erleben: Ein Ticket für vier Adressen ab Juli zu kaufen

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Die Residenzstadt hält getreu ihrem Slogan „Neustrelitz erleben“ ab 3. Juli ein neues Angebot bereit. Landeszentrum für erneuerbare Energien (Leea), Tiergarten Neustrelitz, Slawendorf am Zierker See und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz warten mit einem Kombiticket auf, das zum ermäßigten Eintrittspreis Erwachsenen die Möglichkeit zum Besuch der vier Einrichtungen bietet.

Vorreiter des Kombitickets waren das Leea und der Tiergarten, die zu Saisonbeginn 2016 mit einer gemeinsamen Eintrittskarte aufgetreten waren. „Wir haben mit dem Ticket gute Erfahrungen gemacht und freuen uns natürlich, nun weitere Partner im Boot zu haben“, sagt Falk Roloff Ahrend, Geschäftsleiter des Leea.

Die Eintrittskarte für die vier Anlaufpunkte kommt den Besucher um 3,50 Euro pro Person günstiger als bei Einzelkauf. Erworben wird das Ticket bei der jeweils erstbesuchten Einrichtung und gilt dann für die anderen mit. Bei der zuletzt besuchten Adresse wird es einbehalten. Es gilt ein Jahr lang und muss damit nicht sofort oder an einem Tag abgegolten werden. Zugleich kann das Ticket auch als Gutschein erworben werden und ist so bestens als Geschenk geeignet.

Fachtag „Wenn die Seele bricht“ findet großes Interesse

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Am 29. Juni 2017 findet der Fachtag „Wenn die Seele bricht… – sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen“, in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Neuendorf bei Neubrandenburg statt. Wie die Sachgebietsleiterin Jugendförderung und Frühe Hilfen vom Jugendamt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Marion Schild, mitteilt, wird es zwei Vorträge zu den Themen „Sexueller Missbrauch und Missbrauchsabbildungen“ und „Cybergrooming & Chats in Computerspielen“ geben.

In vier Foren werden sich die Teilnehmer mit folgenden Themen befassen: „Sexting – eine Herausforderung für Pädagogen, Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit“ „Von der Perversion zur Prävention, wie Missbrauch stärker verhindert werden kann“, „Wie sage ich es nur? Gesprächsführung mit betroffenen Kindern/Jugendlichen sowie deren Angehörigen“, und „Was hilft?! – Täterstrategien und Behandlung von jugendlichen Sexualtätern“.

Das Jugendamt des Landkreises hat gemeinsam mit der „Bündnis Kinderschutz MV-Start“ gGmbH diese Veranstaltung organisiert, die auf den Fachtag vom November vergangenen Jahres zum selben Thema (Strelitzius berichtete) aufbaut. Wie gehabt, sind dazu haupt- und ehrenamtlich Tätige aus den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Verbandsarbeit, Schul- und Jugendsozialarbeit sowie aus den unterschiedlichen Berufen der Frühen Hilfe eingeladen. „Wegen der großen Nachfrage sind wir auch in diesem Jahr in den Sitzungsaal der FTZ gezogen. Denn es haben sich 120 Teilnehmer angekündigt“, sagt Marion Schild.

Watzkendorfer Biogärtner haben guten Grund zum Feiern

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Die Biogärtnerei Watzkendorf feiert am Wochenende ihr 20-jähriges Bestehen. Dazu hat sich auch Agrarminister Till Backhaus (SPD) angesagt. Einlass ist ab 11 Uhr. Nach den offiziellen Festreden gibt es um 12 Uhr ein Podiumsgespräch.

Ab 12.30 Uhr werden Feldrundfahrten mit dem Traktor, Exkursionen in die Gewächshäuser, Markttreiben und Infostände, Spiel und Spaß für Groß und Klein und Kulinarisches aus der Region angeboten. Strelitzius hat als Journalist schon an der Wiege der Biogärtnerei gestanden und gratuliert den Geschäftsführern Sabine Kabath und Holger Kasdorf sowie der ganzen Mannschaft herzlich zum Jubiläum.

Graffiti-Künstler lässt Stromverteiler im Tiergarten „abtauchen“

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Tobias Silber bei der Arbeit am Trafohaus Bürgerseeweg. Fotos: SWN

Die Stromverteiler im Tiergarten wurden der grünen Umgebung angepasst.

Der Brandenburger Graffitikünstler Tobias Silber, Träger des Deutschen Fassadenpreises, hat binnen drei Tagen im Neustrelitzer Tiergarten nicht weniger als 22 Stromverteiler faktisch „abtauchen“ lassen. Das Kunststück gelang ihm, indem er die grauen Kästen farblich mit einem Blätter-Tatzen-Werk überzogen und sie so der grünen Umgebung im Tiergarten angepasst hat.

Tobias Silber ist den Neustrelitzern kein Unbekannter. So besprühte der Künstler bereits im Auftrag der Stadtwerke mehrere Trafostationen. Arbeiten von ihm sind unter anderem am Hafen, am Parkstadion, an der Domjüch, am alten Schlachthof, am Zugang zum Immergut-Gelände und am Familienzentrum zu bewundern.

DRK baut den Feldbergern eine neue Rettungswache

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Marco Plaswich, Leiter der Feldberger Wache, demonstriert die beengten Verhältnisse unter der bisherigen Adresse. Foto: DRK MSP

Der Bau einer neuen Rettungswache in Feldberg steht unmittelbar bevor. Wie Uwe Jahn, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte mitteilte, sind die nötigen Genehmigungen für den künftigen Standort im Luzinweg eingeholt. In den kommenden Wochen folgen die Ausschreibungen.

Die Adresse in der Prenzlauer Straße 6 ist nicht mehr zeitgemäß. In der neuen Wache finden sich auf 180 Quadratmetern Fläche getrennte Ruheräume, zwei WC, Umkleidemöglichkeiten. So können dort auch Frauen Dienst tun. Die Garage bietet dann auch hinreichend Platz für das Rettungsfahrzeug. An einen Lagerraum ist ebenfalls in dem modernen Gebäude gedacht. Die acht Feldberger Rettungsassistenten und Notfallsanitäter werden jährlich zu 700 Einsätzen in der Feldberger Region alarmiert.

BMW verschwindet am hellichten Tag von Parkplatz bei Woldegk

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Ein BMW ist am gestrigen Mittwoch zwischen 13 und 19.20 Uhr von einem kleinen Parkplatz zwischen Woldegk und Wolfshagen(Wäldchen Galgenberg) gestohlen worden. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug dort vorübergehend abgestellt, weil er eine Fahrgemeinschaft wahrgenommen hatte. Bei dem Auto handelt es sich um einen schwarzen BMW 730d, der zwölf Jahre alt ist. Die hinteren Scheiben sind schwarz getönt und auch die Innenausstattung ist komplett schwarz, inklusive schwarzer Ledersitze. Der Zeitwert des Fahrzeugs wird auf ca. 9000 Euro geschätzt.

Zur Abstell- und Abholzeit befand sich kein weiteres Fahrzeug auf dem Parkplatz. Trotzdem sucht die Polizei nach Zeugen. Wer auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen wahrgenommen hat, meldet diese bitte an die Polizei in Friedland unter Telefon 039601 300224.

Linguist widmet sich in Neustrelitz dem Thema „Luther und die deutsche Sprache“

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Der Verein Deutsche Sprache (VDS) in unserer Region hat sich bei mir nicht gerade beliebt gemacht. Besonders eines seiner Mitglieder im Rang eines „Regionalleiters“ tritt in der Manier eines Großinquisitors auf. So wurde mir unlängst unterstellt, ich versuchte „weltläufig“ zu wirken, wenn ich statt „Veranstaltung“ im steten Bemühen um Synonyme auch mal „Event“ schreibe. Es ist schon reichlich ewiggestrig, wenn ein Besinnen auf Zeiten vor der Erfindung des Internets von mir gefordert wird, zumal ich tagtäglich im Netz unterwegs bin. Den Namen des selbsternannten Zensors lasse ich aus Höflichkeitsgründen mal weg. Man muss mich ja nicht lesen. Dann kann man auch auf nichts „stoßen“.

Nichtsdestotrotz zähle ich mich zu den Streitern für meine Muttersprache und kündige gern eine Veranstaltung an, die der VDS auf die Beine gestellt hat. Mit Dr. Reiner Pogarell hat er einen ausgewiesenen Kenner für einen Vortrag im Hotel Schlossgarten in der Neustrelitzer Tiergartenstraße gewinnen können. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 28. Juni, um 19 Uhr statt. Linguist Pogarell, Vorstandsmitglied im VDS,  widmet sich ganz zeitgemäß im Jubiläumsjahr der Reformation dem Thema „Luther und die deutsche Sprache“. Der Eintritt ist frei.

Welle von Trickbetrug schwappt über die Region

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Über den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg schwappt erneut eine Welle von Trickbetrug. Die ursprünglich als Enkeltrick bekannt gewordene Masche wurde von den hoch organisierten Kriminellen perfide weiterentwickelt und existiert
mittlerweile in allen möglichen Varianten. Seit Anfang dieser Woche mehren sich die Betrugsversuche am Telefon, inzwischen sind 17 Fälle angezeigt worden.

In allen Fällen blieb es bei Versuchen. Doch es ist davon auszugehen, dass die unbekannten Täter es weiter versuchen werden und auch nur eine geringe Zahl angezeigt wurde, es also eine hohe Dunkelziffer gibt. Die Polizei: „Bitte sprechen Sie mit Ihren Angehörigen.“

TSG holt gleich zwei etatmäßige Mittelstürmer

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Die Zeichen beim Neustrelitzer Fußball-Regionalligisten stehen auf Angriff. Direkt nach dem Trainingsauftakt (Strelitzius berichtete) kann die TSG Neustrelitz drei weitere Neuverpflichtungen bekanntgeben. Im Mittelsturm des Regionalligisten wird künftig der 24-jährige George Kelbel auflaufen. Kelbel wechselt aus der Regionalliga Nord vom LSK Hansa Lüneburg ins Parkstadion. Mit über 100 Regionalligaeinsätzen und einigen Spielen in der dritten Liga bei Holstein Kiel bringt er ein erhebliches Maß an Erfahrung mit nach Neustrelitz.

Lincoln Assinouko konnte das Neustrelitzer Trainergespann Achim Hollerieth/Robert Gerhardt im Probetraining derart überzeugen, dass er von den Verantwortlichen der TSG Neustrelitz einen Einjahresvertrag angeboten bekommen hat. Spieler und Verein sind sich jetzt einig, und der körperlich sehr präsente Mittelstürmer soll in der kommenden Saison das Offensivspiel der  Residenzstädter beleben. Der 27-Jährige wechselt vom VFL Osnabrück II nach Mecklenburg-Strelitz.

Andrew_Marveggio

Fotos: transfermarkt.de

Der Dritte im Bunde ist Andrew Marveggio, der direkt aus seiner Heimat Australien anreiste. In der vergangenen Saison lief er allerdings in der Regionalliga Nord beim VfV Borussia 06 auf. Dort war der 25-Jährige im defensiven Mittelfeld gesetzt. Der Allrounder sammelte bereits Erfahrungen in der zweiten holländischen Liga. Der heute unterzeichnete Vertrag gilt für die kommende Saison.

Hier der vorläufige Testspielplan:

08.07.2017, Samstag SV Hanse Neubrandenburg – TSG Neustrelitz

14.07.2017, Freitag Güstrower SC – TSG Neustrelitz

15.07.2017, Samstag TSG Neustrelitz – Schwäbisch Hall

19.07.2017, Mittwoch Greifswalder FC – TSG Neustrelitz

Matinee zu Festspielen steigt am Sonntag auf dem Schlossberg

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Zsupán (Bernd Könnes), Lena Brexendorf (Bühnen- und Kostümbildnerin), Barinkay (Daniel Szeili), Saffi (Tonje Haugland), Arsena (Laura Scherwitzel) und Regisseur Jürgen Pöckel (von links) flanieren durch den Schlossgarten in Neustrelitz. Foto: Jörg Metzner

Bei den Festspielen im Schlossgarten Neustrelitz erwartet den Besucher in diesem Jahr ein Zigeunerabenteuer.  „Vor der wunderbaren Kulisse der Schlosskirche wird die Operette ‚Der Zigeunerbaron‘ von Johann Strauss aufwendig und opulent auf die Bühne gebracht“, heißt es in der Ankündigung der Theater und Orchester GmbH. „Fesselnde Rhythmen, feurige Csárdásklänge und leidenschaftliche Romantik entführen in das ländliche Ungarn.“

Premiere ist am 7. Juli. Zur Einstimmung auf die Festspiele gibt es an diesem Sonntag, den 25. Juni, um 11 Uhr, auf dem Schlossberg eine Matinee. Das Regieteam stellt das Stück vor und vermittelt Einblicke in die Geschichte, Inszenierung und Musik. Die Solisten Tonje Haugland, Renate Pick, Daniel Szeili, Bernd Könnes und Mitglieder des Opern- und Extrachores sorgen für einige musikalische Kostproben. Der Eintritt ist frei.