Paket löst Bombenalarm in Asylbewerberheim aus

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Ein Paket ohne Absender, aus dem ein Kabel heraushing, hat heute Nachmittag in einer Asylbewerberunterkunft in Neubrandenburg Fünfeichen für einen Bombenalarm gesorgt. Ein Betreuer hatte zunächst die Polizei informiert, als er gegen 14.30 Uhr den verdächtigen Gegenstand entdeckte.

Da die  Polizeibeamtense nicht ausschließen konnte, dass es sich bei der anonymen Sendung um einen Sprengsatz handelt, wurde der Munitionsbergungsdienst hinzugezogen. Die Spezialisten aus Wismar röntgten das verdächtige Paket und erklärten es dann für unbedenklich. Sprengstoff wurde nicht darin gefunden.

Bundeswehrangehöriger zersticht Reifen von Mercedes

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Eine ausgefallene Nachricht jagt heute offenbar die andere. Jetzt fahndet die Polizei nach einem Bundeswehrangehörigen, der am Dienstagnachmittag in Neubrandenburg auf dem Parkplatz Ziegelberstraße bei einem dort abgestellten Mercedes einen Reifen zerstochen haben soll. Zur Ausführung der Tat sei der Mann auch noch gegen 15.30 Uhr in einem Dienstfahrzeug der Bundeswehr vorgefahren.

Der Täter soll 1,75 bis 1,80 Meter groß und von schlanker Gestalt sein. Neben der Uniform trug er ein Barett. Das Fluchtfahrzeug, ein Transporter, trug die Aufschrift „Wir dienen Deutschland“.

Dümmer, als die Polizei erlaubt: Schmierfinken können in aller Ruhe davonpaddeln

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Eine unglaubliche Geschichte hat mir heute Prieperts Bürgermeister Manfred Giesenberg erzählt. Unwillkürlich fällt einem die Redewendung „dümmer, als die Polizei erlaubt“ ein. Nur, dass in diesem Fall die Ordnungshüter selbst alles andere als qualifiziert gehandelt und letztlich das Vertrauen von Bürgern in die Polizei erschüttert haben.

schmierer2Am 8. September, einem Donnerstag, sind zwei junge Männer gegen 9 Uhr mit einem gemieteten Boot in aller Seelenruhe an der Prieperter Havelbrücke vorgefahren und haben in weißen Overalls die Überführung großflächig mit einem Graffito beschmiert. Ein Anwohner hat die Täter fotografiert und sofort den Bürgermeister angerufen. Der fackelte auch nicht lange und hat über das Ordnungsamt Kleinseenplatte die Wasserschutzpolizei erst in Waren und dann in Mirow informiert. Ende der Fahnenstange.

Bürger fühlen sich von Ordnungshütern im Stich gelassen

„Uns wurde gesagt, es stehe erst gegen 14 Uhr ein  Boot zur Verfügung“, so Manfred Giesenberg im Gespräch mit mir. Anstalten, der Täter von Land aus habhaft zu werden, beispielsweise an einer der Schleusen, seien nicht gemacht  worden. Und dabei habe genug Zeit zur Verfügung gestanden. Es dauere schon geraume Zeit, über den Ellbogensee davonzupaddeln. „Da erwischt man schon mal jemanden auf frischer Tat, und dann lässt einen ausgerechnet die Polizei im Stich“, ist das Gemeindeoberhaupt enttäuscht. Die Täter seien offenbar Profis gewesen und hätten mit Sicherheit an der nächsten Ecke weitergeschmiert.

So richtig einen Dummen hat sich mein Blogfreund allerdings erst jetzt geholt. Als er über das Ordnungsamt wieder bei der Polizei anfragen  ließ, wie die Sache denn nun weitergegangen sei, wurde erklärt, es läge ja keine formelle Anzeige vor. Die hat der Prieperter nun auch noch erstattet. Gut, dass die Schmierfinken mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht meinen Blog lesen. Die würden sich vor Lachen die Seiten halten. Ansonsten ist die Sache allerdings eher zum Heulen.

86-Jähriger gibt erst nach Polizeieinsatz Führerschein ab

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Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten Warener Polizisten am Dienstag zu absolvieren. Sie wurden ins Gesundheitsamt des Landkreises gerufen, wo sich ein 86-Jähriger trotz erwiesener Fahruntüchtigkeit weigerte, seinen Führerschein abzugeben.

Der Mann war bereits im August aufgefallen, nachdem er links herum durch zwei Kreisverkehre in der Müritzstadt gefahren war und auf einer Landstraße offenbar orientierungslos mit 40 Kilometern pro Stunde Tempo einen Stau verursacht hatte. Außerdem zeigte der Mann große Unsicherheiten beim Durchfahren von Kurven. Seinerzeit war es den Beamten erst im zweiten Anlauf gelungen, den Fahrer überhaupt zu stoppen.  Er wurde nach Hause gefahren und sein Auto hinterhergebracht.

Anschließend hatten die Beamten eine Meldung zur Prüfung der Fahrtauglichkeit des alten Mannes durch den Amtsarzt an die Führerscheinstelle gefertigt. Im Ergebnis dessen war festgestellt worden, dass bereits Anzeichen von Demenz und Orientierungslosigkeit vorliegen. Erst nach mehreren intensiven Gesprächen in Zusammenwirken des Hausarztes, des Gesundheitsamtes und der Führerscheinstelle rückte der Senior gestern seinen Fahrzeugschlüssel und seinen Führerschein freiwillig heraus.

Amtsarzt entscheidet über Fahrtauglichkeit

Wenn die Beamten der Polizei während der Streifentätigkeit oder auch im Zusammenhang mit einer Verkehrsunfallaufnahme feststellen, dass die Fahrtauglichkeit eines Fahrzeugführers eingeschränkt ist oder gar angezweifelt wird, so benachrichtigen sie die Führerscheinstelle. Die hört den Betroffenen zunächst an und teilt ihm mit, dass eine Vorstellung beim Amtsarzt angestrebt wird. Dort erfolgt dann eine physische und psychische Untersuchung, ob die Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeuges noch gegeben ist.

Einbrecher erbeuten Geländewagen und Pflanzenschutzmittel

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Einbrecher haben in der Nacht auf Mittwoch einen landwirtschaftlichen Betrieb in Neuenkirchen (Amt Neverin) heimgesucht. Die unbekannten Täter entwendeten einen Geländewagen (VW Amarok) mit dem amtlichen Kennzeichen MST-AL 500 sowie diverse Pflanzenschutzmittel im Wert von ca. 13 000 Euro. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 37 000 Euro.

Die Kripo Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen Diebstahls im besonders schweren Fall übernommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter Telefon 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter http://www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Tod auf der B 198: 23-Jähriger fährt bei Karchow gegen Baum

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Ein 23-Jähriger Fahrer eines VW ist in der Nacht auf Mittwoch auf der B 198 bei Karchow tödlich verunglückt. Er kam gegen 2.50 Uhr aus Richtung Neustrelitz nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit seinem Fahrzeug frontal gegen einen Baum. Hierbei wurde der junge Mann eingeklemmt.

Rettungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Röbel befreiten den Fahrer aus dem Auto. Bei dem Unfall zog sich der Fahrzeugführer so schwere Verletzungen zu, dass durch den herbeigerufenen Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden konnte.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 3000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die B 198 für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden.

Führungswechsel: Erfolgreiche Leiterin der Leea Akademie geht in den Ruhestand

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Wechsel bei der Leea-Akademie: Frank Schmetzke, Dr. Annelie Saß, Cordula Neumann und Falk Roloff-Ahrend (von links). Foto: Leea

Bei der Leea Akademie im Landeszentrum für erneuerbare Energien M-V in Neustrelitz hat die Projektleitung gewechselt. Dr. Annelie Saß, die die Akademie aufgebaut hat, ist in feierlicher Runde in den Ruhestand verabschiedet worden.  Ihre Aufgabe übernimmt Cordula Neumann (52), die eine zwanzigjährige Erfahrung in der beruflichen Bildung mitbringt.

Leea-Geschäftsführer Frank Schmetzke bezeichnete die Amtszeit von Dr. Saß, „die sehr viel bewegt hat“, als eine „Erfolgsgeschichte“. Sie sei eine Mitarbeiterin gewesen, die sich durch große Beharrlichkeit im Dienst der Sache ausgezeichnet habe. Annelie Saß wird dem Landeszentrum über den Leea-Verein erhalten bleiben.

Geschäftsstellenleiter Falk Roloff-Ahrend hob hervor, dass Dr. Saß den Begriff Leea Akademie erst mit Leben erfüllt habe. So habe sie einen sehr guten Draht zu Unternehmen aufgebaut, die die Bildungs- und Weiterbildungsangebote der Akademie kontinuierlich nutzen.

Dr. Annelie Saß fasste ihr Wirken für die Akademie in einem Satz zusammen: „Ich habe keinen Tag bereut.“ Schmetzke und Roloff-Ahrend äußerten sich überzeugt, dass Nachfolgerin Cordula Neumann die Arbeit der Bildungseinrichtung auf gewohnt hohem Niveau fortführen wird.

 

Neustrelitzer Verein kreiert die Domjüchkürbissuppe

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logoVon seiner kulinarischen Seite zeigt sich der Neustrelitzer Verein zum Erhalt der Domjüch – ehemalige Landesirrenanstalt. Dessen Mitglieder können offenbar auch kochen, wie einer Einladung an Freunde der Domjüch, Sponsoren und Spender zum 3. Oktober zu entnehmen ist. Die Vorsitzende Christel Lau schreibt darin, es soll eine Domjüchkürbissuppe im großen Kessel angesetzt werden, nachdem beim Tag des offenen Denkmals die erste eigene Domjüchkartoffelsuppe ein voller Erfolg gewesen sei.

Dabei gehen die Vereinsköche durchaus kreativ vor. Zunächst wird eine Grundsuppe angesetzt, die dann in verschiedenen Varianten auf den Tisch kommt. Während mir Ingwer und Chili durchaus schon in Verbindung mit Kürbis in die Strelitzius-Küche gekommen sind, will ich der Anregung von der Domjüch, Nutella zur Verfeinerung einzusetzen, gern demnächst mal folgen. Hatte ich auch schon im Topf, wenn auch nicht in dieser Verbindung.

Die Kürbissaison geht je eben erst los. Einen Rundling aus dem Garten meiner Roggentiner Blogfreundin Steffi habe ich schon im Keller, nachdem mein eigener Anbau in diesem Jahr noch unter den Erwartungen blieb. Schon immer einmal gutes Gelingen an Christel Lau und ihre Mitstreiter!

Autor widmet verschwundenem Residenzschloss Neustrelitz ein üppig ausgestattetes Buch

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schlossMit seinem Buch „Das Residenzschloss zu Neustrelitz. Ein verschwundenes Schloss in Mecklenburg“ legt Torsten Foelsch eine bemerkenswerte Publikation vor. Es ist auf Grundlage langjähriger Archivrecherchen entstanden und belegt erstmals mit seltenen Bildern, Plänen und Karten die wechselhafte Bau-, Inventar- und Nutzungsgeschichte des nicht mehr existenten Residenzschlosses und seines erhalten gebliebenen Gartens. Örtliche Unternehmen haben mit Spenden zum Gelingen des Projektes beigetragen.

Das Buch wird am Mittwoch, den 12. Oktober, um 19 Uhr, im Neustrelitzer Hotel Schlossgarten gemeinsam mit dem Residenzschlossverein Neustrelitz und dem Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz präsentiert. Dazu wird auch Herzog Georg Borwin zu Mecklenburg erwartet, Chef des Großherzoglichen Hauses von Mecklenburg-Strelitz. Der 739 Seiten starke Band, mit als 700 farbigen und schwarz-weißen Abbildungen üppig ausgestattet, erscheint im Foelsch & Fanselow Verlag Groß Gottschow, ISBN-13: 978-3981637717.

Nun begründen auch Neubrandenburger eine „Partnerschaft für Demokratie“

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Nachdem in Neustrelitz, in Waren und auch im Landkreis Seenplatte insgesamt bereits seit rund zwei Jahren „Partnerschaften für Demokratie“ existieren, will nun auch die Kreisstadt ein solches Bündnis ins Leben rufen. Ziel ist es, Demokratie zu fördern, radikalem Gedankengut keine Chance zu geben, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt zu bekämpfen.

Morgen um 16 Uhr beginnt die Auftaktkonferenz im Ratssaal. Dort sollen die Weichen gestellt werden für ein Bündnis zwischen Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung, Aktiven aus Vereinen, Verbänden und Kirchen und bürgerschaftlich Engagierten. Gemeinsam werden sie ein Konzept erarbeiten.

Die „Partnerschaft für Demokratie“ wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ gefördert. Neubrandenburg ist eine von über 200 Kommunen bundesweit, die daran teilnehmen. Jeder ist willkommen, sich an der Partnerschaft zu beteiligen.