PSV-Volleyballer sichern sich mit überragendem Match die Herbstkrone

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Der Jubel heute Abend war riesig. Foto: PSV

Der PSV Neustrelitz Team Wesenberg hat sich in der Regionalliga Nord der Männer die Herbstmeisterschaft gesichert Mit einem 3:0 (25:18, 25:18, 25:21) hat die Truppe von Dirk Heß heute Abend in Norderstedt den bisherigen Spitzenreiter in die Schranken gewiesen und sich wieder an die Spitze der Tabelle gesetzt. „Ich bin total glücklich, dass unsere Mannschaft eine solche geschlossene Leistung abgeliefert hat“, sagte mir Coach Dirk Heß eben am Telefon. „Jetzt kann Weihnachten kommen.“ Mit dem überzeugenden Sieg in Norderstedt befinden sich die Strelitzer Volleyballer weiter auf Kurs Richtung Wiederaufstieg in die 3. Liga.

„Vor allem durch unseren gut funktionierenden Block haben wir die Norderstedter demoralisiert“, schätzte Dirk Heß ein. Im dritten Satz habe sein Sechser lange zurückgelegen, aber Andrej Storozhenko habe sich in den entscheidenden Situationen als starker Rückhalt der Mannschaft erwiesen, auch wenn der Ukrainer heute nach längerer Abwesenheit noch nicht zu seiner überragenden Form zurückgefunden habe.

Ausdrücklich würdigte der Coach auch seinen Junior Oliver, der sich ersatzweise auf der Liberoposition bewähren musste. Eine tolle Leistung bescheinigte Heß außerdem Toni Fleck, Alex Komisarov und Christopher Burk sowie Daniel Markwart und Matthias Grohs. „Es war einfach nur geil, ich bin unheimlich stolz auf jeden meiner Spieler.“

Am 7. Januar geht es für den PSV Neustrelitz weiter. Da müssen unsere Jungs bei den KMTV Eagles II in Kiel antreten.

 

 

Publikums-Initiative nimmt Fahrt auf und weitere Mitstreiter ins Boot

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masks-1700440_1280Die Theater-Publikums-Initiative Mecklenburgische Seenplatte wächst erfreulich. Bei der jüngsten Aktion vor dem Neustrelitzer Rathaus am vergangenen Donnerstagabend wurden 35 Mitstreiter gezählt. „Unser Boot nimmt Fahrt auf“, schreibt mir Ingrid Schinnerer aus Mirow seitens der Initiative. „Wir machen auf alle Fälle weiter und sammeln noch Mitstreiter.“

Strelitzius freut sich besonders über die Information, dass bei der Aktion in Neustrelitz auch Leute dabei waren,  die durch meinen Blog auf die Initiative aufmerksam geworden sind und sogar extra für diesen Abend ihre Weihnachtsfeier unterbrochen hatten. Insofern hoffe ich natürlich, weitere Unterstützer ansprechen zu können. Meine Unterstützung haben die Bürgeraktivisten.

Die „Hymne“ der Publikums-Initiative nach der Melodie von „Kein schöner Land“, mit der sie ihre Botschaften an die Politik begleitet, ist am Donnerstag um eine Strophe länger geworden: „Abwicklung ist die Lösung nicht, Erhalten uns’re schönste Pflicht, wir woll’n es hegen, in Liebe pflegen, für alle Zeit“, hieß es in Sachen Theater an die Adresse der Abgeordneten der Residenzstadt.

Opernsänger und Frau reisen im Kulturquartier von Stettin nach Königsberg

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Der Opernsänger Thomas Mücke und seine Frau Nina laden zu einer Musikromanze „Zwischen Stettin und Königsberg“ am kommenden Donnerstag ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz in Neustrelitz ein. Das Paar bringt mit seiner Dia-Ton-Show die verdrängte deutsche Vergangenheit wieder ans Licht. „Was den Vortrag so fesselnd machte, ist die gelungene Mischung aus der Darstellung des Augenblicks und dem historischen, kulturellen und politischen Hintergrund“, schreibt die Thüringer Allgemeine. „Zurück bleiben faszinierte Zuhörer und Zuschauer.“

Mücke und seine Familie, zu der auch zwei Töchter gehören, reisen viel. Entstanden sind Bild- und Musikromanzen aus aller Welt. Beginn im Daniel-Sanders-Saal ist um 18 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt vier Euro.

Amt Kleinseenplatte zeigt sich in der Angelegenheit Weihnachtsbaum weitsichtig

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Frühes Aufstehen wurde mit einem schönen Baum beim Förster in Drewin belohnt. Da lagen auch schon die ersten Würste auf dem Grill.

Viele Strelitzer haben sich heute Morgen ins Auto gesetzt und sind zu den Förstereien im Umkreis gefahren, um einen fällfrischen Weihnachtsbaum zu erstehen. Wir waren kurz nach 8 Uhr in Drewin und mit einer gestern von der Landesforst bei Gädebehn geernteten Nordmanntanne mal wieder bestens bedient.

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Wesenbergs Weihnachtsbaum 2016  – ein Hingucker auf dem Markt.

Das Amt Kleinseenplatte ist da schon viel weiter. Der eine oder andere Leser des amtlichen Mitteilungsblattes im Dezember wird sich zunächst die Augen gerieben haben ob der Überschrift „Städte suchen Weihnachtsbäume“. Bei näherem Hinschauen erschließt sich dann, dass sich die Amtsverwaltung der Seenplatte bereits jetzt Gedanken um die städtischen Weihnachtsbäume 2017 macht. Das nenne ich mal Vorsorge und Weitblick. Zitat: „Steht in Ihrem Garten vielleicht eine Tanne/Fichte, die Ihnen zwar über Jahre ans Herz gewachsen ist, die aber inzwischen ungewollten Schatten spendet oder Ihren gesamten Garten/Vorgarten einnimmt? Dann verschaffen Sie ihr doch einen letzten und würdevollen Auftritt als Weihnachtsbaum in Mirow oder Wesenberg.“

Wer also einen solchen Prachtbaum abzugeben hat, kann sich an Peter Altenburg, Telefon 039833 28025 oder per Mail an altenburg@amt-mecklenburgische-kleinseenplatte.de wenden.

Von wegen Klo: Diebstahl in Versicherungsbüro gerade noch bemerkt

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Ein bislang nicht identifizierter Täter hat am Donnerstagabend in einem Burg Stargarder Versicherungsbüro versucht, einen Mitarbeiter zu bestehlen. Der 37-jährige Geschädigte telefonierte mit einer Kundin, als er an der Tür – direkt daneben stand auch der Kleiderständer mit der Jacke und darin die Geldbörse des Geschädigten – einen unbekannten jungen Mann bemerkte.

Auf Nachfrage äußerte der Unbekannte, dass er gern das WC benutzen würde. Der Makler gestattet ihm das und zeigte ihm auch den Weg zum WC. Als dieser sofort die Spülung betätigte, wurde der Mitarbeiter misstrauisch, holte sein Portemonnaie aus seiner Jacke und überprüfte den Inhalt. Dabei stellte er fest, dass fast 100 Euro in Geldscheinen fehlten.

Als der junge Mann wieder aus dem WC kam, konfrontierte der Bestohlene diesen direkt mit der Straftat. Der Ganove räumte die Tat ein, gab das Geld auch sofort zurück und flüchtete.

Der Täter kann wie folgt beschrieben werden: 17 bis 19 Jahre alt, ca. 170 bis180 Zentimeter groß, sehr kurz geschorene dunkle Haare, braune Augen und unrasiert mit unregelmäßigem Bartwuchs. Zur Bekleidung kann gesagt werden: graue Jogginghose mit schwarzem Tribal-Muster auf einem der Hosenbeine in Höhe des Oberschenkels, graue Kapuzenjacke, darüber eine schwarze Jacke sowie einen schwarzen Schal. Wer Hinweise zu dem Tatverdächtigen geben kann, richtet diese bitte an die Polizei in Friedland unter Telefon 039601 300224.

Blogfreund schiebt Strelitzius Weihnachtsmann nebst Schlossinsel unter

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Man hat ja so seinen Fahrplan, und so wollte ich eigentlich in diesem Jahr angesichts sonstiger vorfestlicher Überfütterung erst wirklich zu Weihnachten im sogenannten Header, also das Bild im Kopf des Blogs, weihnachtlich werden. Stammleser wissen, dass dort jeden Monat ein neues Motiv aus der Strelitzer Heimat zu sehen ist.

Da hatte ich die Rechnung ohne meinen Blogfreund Kevin Lierow aus Mirow gemacht. Der fährt so auf Advent ab, dass er mir mit leiser Kritik und natürlich lokalpatriotisch getrieben obiges Motiv vorgeschlagen hat. Mirower Schlossinsel hatten wir zwar schon, aber noch nicht über die Brücke zur Liebesinsel und schon gar nicht mit Weihnachtsmann. Ich gebe mich gern geschlagen und bedanke mich bei Kevin. Das Neustrelitzer Marienpalais mit der Schlosskirche im Hintergrund, die eigentlich den Dezemberplatz errungen hatten, haben bei mir ein Monatsbild gut.

PSV-Volleyballer fahren nach Norderstedt zum Einsacken

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psv_hess„Ein bisschen nervös bin ich schon“, gesteht mir Dirk Heß gerade am Telefon. Der Trainer der Regionalliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz Team Wesenberg meint damit weniger das Spiel am morgigen Sonnabend gegen Tabellenführer 1. VC Norderstedt. „Andere Mannschaften haben bei den Norderstedtern schon gepunktet, und auch wir wollen nicht ohne Zählbares die Heimreise antreten.“

logo_psvAuch die Tatsache, dass sich morgen in Schleswig-Holstein die Herbstmeisterschaft entscheidet und weitere Weichen auf dem Weg zum ersehnten Wiederaufstieg in die 3. Liga gestellt werden, treibt den Puls von Dirk Heß nur geringfügig in die Höhe. Was ihn tatsächlich bewegt, sind mal wieder die Besetzungsprobleme. Jetzt ist Stefan Rodewald mit einem Knieschaden ausgeschieden, und Oliver Heß muss für Marjan Spasic auf der Liberoposition einspringen. Das wird eine echte Bewährungsprobe für den Junior des Coaches ausgerechnet gegen den Spitzenreiter.

Die gute Nachricht saß beim Strelitzius-Telefonat hinter dem Trainer im Auto. Andrej Storozhenko ist nach geraumer Abwesenheit endlich aus der Ukraine zurück und wird gegen Norderstedt mit seinen wuchtigen Angriffen und dem extrem harten Sprungaufschlag sicherlich eine Bank sein. Bleibt zu hoffen, dass er sich nahtlos wieder ins Team hineinfindet. „Es ist Vorweihnachtszeit, und wir wollen einsacken“, gönnt sich uns uns Dirk Heß noch ein Bild. Wie das Spitzenmatch morgen über die Sätze gegangen ist und welche Einschätzung der Coach dann trifft, ist frühzeitig an dieser Stelle zu lesen. Um 18 Uhr beginnt die Partie in der Moorbek-Halle.

TSG tritt mit Selbstvertrauen im Tank zum MV-Derby an

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Volker Piekarski. Foto: TSG

Volker Piekarski. Foto: M. Schütt

Mit aufgetanktem Selbstvertrauen treten die Regionalliga-Fußballer der TSG Neustrelitz am Sonntag um 13.30 Uhr gegen den MV-Rivalen FC Schönberg an. „Das wird wieder ein ganz anderes Spiel als am vergangenen Wochenende gegen RB Leipzig II“, warnt TSG-Cotrainer Volker Piekarski vor zu viel Euphorie angesichts des überzeugenden Sieges bei den Sachsen. „Wir wollen natürlich den Schwung mitnehmen und uns endlich mit einem guten Spiel auch vor heimischer Kulisse belohnen. Passabel ausgesehen haben wir oft genug, nur gepunktet haben wir nicht. Das soll nach einer guten Trainingswoche am Sonntag anders werden.“

Jeder Spieler wisse den Erfolg von Leipzig einzuordnen, die TSG sei noch weit davon entfernt, dem Abstieg zu entrinnen oder auch nur Anschluss an die unteren Mannschaften in der Tabelle zu finden. „Wir glauben an uns und wollen gegen die Schönberger nach Abpfiff nicht mit leeren Händen dastehen“, bekräftigte Volker Piekarski die Zielstellung im Parkstadion. Natürlich solle vermieden werden, wieder frühzeitig in Rückstand zu geraten. Das war auch gegen RB Leipzig II „nach einem Schusselfehler“ einmal mehr  passiert, zum Glück habe das Team die Kraft gehabt, wieder aufzustehen.

Unsere Mannschaft hofft auf gut gefüllte Zuschauerränge in der heimischen Arena, der Besuch zuletzt war unterirdisch. „Unser Team braucht jetzt das Signal der Fans ‚Wir stehen zu euch'“, betonte der Cotrainer. Die Schönberger stehen momentan auf Rang 12, haben sich aber auswärts noch nicht mit Ruhm bekleckert und rangieren da sogar noch hinter der TSG Neustrelitz und den Fürstenwalder Union-Kickern auf dem letzten Platz.

Landkreis lockert Auflagen für zwei Geflügelpest-Sperrbezirke

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Eine gute Nachricht zum Wochenende erreicht uns aus dem Landratsamt der Seenplatte. Der Landkreis lockert ab dem morgigen Sonnabend, 10. Dezember, die Anordnungen für die Geflügelpest-Sperrbezirke Plauer See und Malchower See.
Zwar bleibt für das Gebiet der gesamten Gemeinde Alt Schwerin der Sperrbezirk bestehen, jedoch werden die strengen Einschränkungen aufgehoben. Tierhalter dürfen wieder mit Fleisch handeln und Tiere, Eier und andere Erzeugnisse vom Geflügel aus dem Gebiet bringen.

Das gilt auch für den Sperrbezirk Malchow, der sich auf das gesamte Gebiet der Stadt Malchow und die Orte Untergöhren, Kisserow und Penkow erstreckt. Für den Sperrbezirk der Stadt Waren mit dem Ortsteil Warenshof gelten diese Lockerungen jedoch ausdrücklich nicht.

Die Aufstallungspflicht ist von diesen Änderungen nicht betroffen. Nach wie vor muss jegliches Geflügel im Stall bleiben. Die Halter sind aufgerufen, die bekannten Maßnahmen der Hygiene einzuhalten.

Anmeldefrist für Neustrelitzer Sanders-Sprachpreis läuft aus

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daniel-sanders-grafikNoch bis zum 31. Dezember können sich Schülerinnen und Schüler für den Daniel-Sanders-Sprachpreis 2017 der Stadt Neustrelitz bewerben. Der mit 500 Euro dotierte Preis wird seit 1999 speziell für Kinder und Jugendliche ausgelobt. Bei diesem Sprachwettbewerb geht es um ihre Sprachkompetenz und gutes Deutsch im Alltag.

Bewerber der Klassen 6 bis 12 können sich beteiligen, wenn sie an allgemein- bildenden Schulen in der Region Mecklenburg-Strelitz (früherer Landkreis Mecklenburg-Strelitz) lernen oder in der Region des früheren Landkreises wohnen.

Prämiert werden Texte zu einem frei gewählten Thema, die dem Adressaten, der Situation, dem Zweck und der Textsorte angemessenen ist. Das können zum Beispiel Essays, Zeitungsartikel, Beiträge für Schülerzeitungen, private oder Leserbriefe, schriftlich festgehaltene Reden oder Interviews sein. Auch Gruppenarbeiten aus Projekten können eingereicht werden. In einer Begleitnotiz sollen die Bewerber auch angeben, zu welchem Anlass ihr Text entstanden ist und an wen er sich wendet.

Wichtiger Hinweis: Literarische Texte – zum Beispiel Gedichte und Erzählungen –  sind nicht zugelassen! Einsendungen unter Angabe von Anschrift, Schule und Klasse nimmt die Stadt Neustrelitz unter folgender Anschrift entgegen: Stadt Neustrelitz, Pressestelle, Markt 1, 17235 Neustrelitz.

Der Daniel-Sanders-Sprachpreis für Schülerinnen und  Schüler der Stadt Neustrelitz versteht sich als Beitrag zur Bildung und würdigt das Leben und Werk des Strelitzer Demokraten und Wissenschaftlers Daniel Sanders. Der deutsch-jüdische Sprachforscher und Lehrer wurde 1819 in Strelitz geboren worden und ist am 11. März 1897 dort verstorben. Er war Direktor der jüdischen Freischule in Neustrelitz und Mitglied des Strelitzer Reformvereins von 1848.  Unter anderem mit seinem zwischen 1859 und 1865 erschienenen dreibändigen Wörterbuch der Deutschen Sprache hat der Lexikograf bis heute anhaltende internationale Bedeutung erworben.

Alle Informationen zum Wettbewerb unter folgendem Link:

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