66-Jähriger stürzt bei Bad Stuer von Aussichtspunkt

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Ein 66-jähriger Mann ist am Himmelfahrtstag gegen 14 Uhr von einem Aussichtspunkt bei Bad Stuer abgestürzt. Der Rentner, der mit einer Radfahrer-Gruppe unterwegs war, hatte sich gegen das Geländer gelehnt, als dieses abbrach und er vier Meter in die Tiefe stürzte.

Der Mann verletzte sich so schwer, dass er ins Klinikum Plau auf die Intensivstation gebracht werden musste. Die Polizei hat eine Prüfung in die Wege geleitet und den Aussichtspunkt gesperrt.

Begeisternder Auftakt: Immergut Festival präsentiert sich für immer volljährig

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Im Großen Saal des Landestheaters Neustrelitz hat das 18. Immergut Festival am Donnerstagabend einen begeisternden Auftakt erlebt. Insider wissen längst, dass sich der Weg vom Festivalgelände in den Kulturtempel jedes Jahr aufs Neue lohnt. In diesem Jahr wurde es ausgesprochen skandinavisch. Der Isländer Svavar Knútur faszinierte die Zuschauer mit seinen Liedern und Geschichten und auch der Däne Lasse Matthiessen samt Band brachte in einer Mischung aus Jazzfolk und Rock nordisches Lebensgefühl auf die Bühne.

Neu im 18. Lebensjahr von Immergut war als Geburtstagsüberraschung ein Aufwärmen der Festvalgäste am gleichen Abend vor der Zeltbühne. Hier brachten unter anderem der Hamburger Bernd Begemann und „Die Sterne“ aus Hamburg, die zum dritten Mal beim Immergut Festival in Neustrelitz gastieren,  die Fans in Partylaune, wie dem Video unten unschwer zu entnehmen ist.

Die Hauptbühne ab heute in Betrieb.

Heute und morgen werden am Bürgerseeweg um die 5000 Festivalbesucher bei hoffentlich noch besserem Wetter das diesjährige Motto „Für immer 18“ ausleben. Nicht weniger als 25 Solisten und Bands haben sich laut Veranstaltern angesagt, dann auch auf der Hauptbühne, die am Donnerstag einem letzten Check unterzogen wurde.

Das wird schön: Mirows Insel lädt zum „Frühling am Schloss“

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Rund um das malerische Mirower Schloss wird morgen und am Sonnabend Budenzauber herrschen. Fotos: Inselverein

„Frühling am Schloss“ heißt es am morgigen Freitag und am Sonnabend in Mirow. 45 Anbieter kommen zu einem „wirklich schönen Markt“ zusammen, wie mir meine Blogfreundin Ulla Pape vom Inselverein sagte. Zum 3. Mal wird die  Veranstaltung zum Saisonbeginn auf der Schlossinsel angeboten, die sich offenbar schon einen sehr guten Ruf erworben hat.

„Mit einer solchen Resonanz haben wir nicht gerechnet“, so die Mitorganisatorin. „‚Frühling am Schloss‘ scheint sich zu etablieren.“ Seit bereits 13 Jahren findet jeweils im August ein Kunstmarkt auf der Schlossinsel Mirow statt. Dessen Erfolg hat die Macher bewogen, auch im Frühling Einheimischen und Touristen ein solches Angebot zu unterbreiten.

Ulla Pape freut sich vor allem auf einige neue Offerten. So findet ein Blautextildrucker den Weg nach Mirow, außerdem eine Modedesignerin, die mit Leinen arbeitet. Frauenherzen werden auch an den Ständen zahlreicher Schmuckhandwerker höher schlagen. Ein Bildhauer wird seine Kunst zeigen, Holz- und Metallarbeiten sowie Keramik werden feilgeboten. Sogar wer sich für Marmeladen und Fruchtaufstriche interessiert, ist morgen und übermorgen auf dem Eiland richtig.

Geöffnet ist an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr. Außerdem bietet Schlosschefin Susanne Bocher jeweils um 11 und um 14 Uhr thematische Sonderführungen an. Strelitzius wird sich den „Frühling am Schloss“ nicht entgehen lassen. Zumal tolles Wetter angesagt ist!

 

 

Herrentagsrunde um Wesenberg mit verbalem Fundstück gekrönt

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Die Musiker und Wortkünstler Georg Hunkel und Lutz Friedel von „Collec Tiv“ auf der Bühne des Wesenberger Biergartens am Hafen haben für mein heutiges Fundstück gesorgt.

Alle Herrentage wieder hat sich Strelitzius aufs Fahrrad geschwungen und den Biergärten der Wesenberger Umgebung seine Referenz erwiesen. es war gut was los, und den Gastronomen hat es wohl auch Spaß gemacht. Im „Seeblick“ in Useriner Mühle hat es Bernadett Räder stellvertretend für die Berufskollegen auf den Punkt gebracht: „Den Winter haben wir wirklich gebraucht, um uns zu erholen, aber am Ende haben wir uns dann auch gefreut, dass es wieder los geht.“

Zumindest auf den ersten Blick hat dem „Seeblick“ die Umstellung auf Selbstbedienung nach nur einer Saison nicht geschadet. Die Leute zieht es wohl so oder so ans Wasser. Allerdings finde ich die Bezeichnung „Imbiss“ am Hausgiebel doch etwas tief gestapelt. Den Titel „SB-Restaurant“ hätten sich die Räders schon gönnen können, und selbst da würden sie in der Oberliga spielen. Was mir gefallen hat, waren die Empfänger, die an die Gäste ausgegeben werden. Ist ihr bestelltes Essen fertig, werden sie angefunkt.

Dann habe ich mir einen Zwischenstopp am Weißen See gegönnt, wo die Mannschaft um Geschäftsführerin Sylvia Kummetz alle Hände voll zu tun hatte.  Eine Bedienung entschuldigte sich wortgewandt mit dem Versagen ihres Navigationssystems, als dann wirklich mal das Bestellte am falschen Tisch landete. Kein Problem an Tagen wie diesen.

Zwei Wildknacker gehen auch

Vom Biergarten am Wesenberger Hafen stammt mein heutiges Fundstück. Hier musste ich unbedingt noch den Erbseneintopf und die Wildknacker verkosten, nachdem ich unlängst der Erdbeerbowle schon eine Hymne gegönnt hatte. Den Löffel zur Suppe habe ich auch noch abgeleckt, und beim nächsten Mal nehme ich zwei Würste. Allerdings ist nach einem halben Liter Gerstensaft dazu das Anstehen vor der einzigen Toilette am Hafen grausam – an Tagen wie diesen… Aber da hat ja Wesenberg im Zuge der Hafenerweiterung Abhilfe vor.

Zurück zum Fundstück. Es ist diesmal ausnahmsweise nicht optischer, sondern verbaler Natur. Die Musiker Lutz Friedel und Georg Hunkel von „Collec Tiv“, auch die selbsternannte „GSG 9 der Musikbranche“, lassen sich nicht lange bitten, wenn man ihnen einen ausgibt. Davon abgesehen, dass bei Ihnen ohnehin ein Bonmot das andere jagt. Friedel brachte dann seine ganze Heimatliebe zum Ausdruck, indem er zum Munde heraus ließ, dass man sich hierzulande noch umeinander „kümmerlingt“. In diesem Sinne meine besten Grüße an alle Mannen in der Strelitzius-Gemeinde und noch einen schönen Rest vom Herrentag!

Bundestagsabgeordnete kommt mit Neustrelitzer Frauen ins Gespräch

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Jeannine Pflugradt, hinten rechts stehend, am Dienstag im Gespräch mit den Neustrelitzer Frauen.

Der eine oder andere meiner Leser wird es vermutlich nicht einmal wissen, dass es in Neustrelitz einen Frauentreff der Arbeiterwohlfahrt gibt. Auch ich hatte seine Existenz zumindest etwas verdrängt. Andere Einrichtungen betreiben da mehr Öffentlichkeitsarbeit. Dabei feiert das „Haus Strelitzie“, die Begegnungsstätte in der Zierker Straße 1a, in diesem Jahr schon ihr fünfjähriges Bestehen. Da war es wohl Zeit für die SPD-Bundestagabgeordnete Jeannine Pflugradt, in dieser Woche mal bei Koordinatorin Jutta Tiedt und den anderen Damen vorbeizuschauen.

Die Parlamentarierin, die bei der Bundestagswahl 2017 wieder antritt und um das Direktmandat im Wahlkreis kämpft, traf bei der Diskussion quer durch Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik auf eine politisch sehr interessierte Runde. „Außerdem habe ich den Eindruck gewonnen, dass den Frauen die Entwicklung ihrer Stadt sehr am Herzen liegt“, so Jeannine Pflugradt nach dem Besuch. So waren Schloss und Schlossberg Thema der Gesprächsrunde. Die Frauen waren sich einig, bei passender Gelegenheit wieder zusammenzukommen.

Als gäbe es kein Morgen: Tanzkompanie feiert im Landestheater Jubiläum

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Die Deutsche Tanzkompanie Neustrelitz wird anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens ein Tanzfest im Landestheater der Residenzstadt veranstalten. Der festliche Abend am 10. Juni beginnt um 19.30 Uhr. „Wir blicken auf eine erfolgreiche Arbeit in zweieinhalb Jahrzehnten zurück und wollen dabei zwei Dinge gleichzeitig tun: gemeinsam Rückschau halten und Wege für die zukünftige Arbeit aufzeigen. Die Verbindung von Tradition und Moderne, von Tanz und Erzählung ist das Markenzeichen unseres Schaffens. Davon rücken wir nicht ab, das bleibt der Kern, aus dem heraus wir das Schöne sichtbar machen wollen“, heißt es in der Einladung.

Die Kompanie verspricht unter dem Motto „Erinnern, genießen und weiterschreiten“ einen Abend, der Glanzlichter aus fünfundzwanzig Jahren zu einem einmaligen Erlebnis verbindet. Die Ankündigung zu tanzen, „als gäbe es kein Morgen“, ist sicherlich doppeldeutig zu verstehen. Für 2017 ist die Tanzkompanie finanziell abgesichert. Was danach für die Truppe kommt, ist noch ungewiss.

Tausende Radfahrer begeben sich am Wochenende auf die Seen-Runde

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Rund 3000 Freizeitsportler hatten sich 2016 auf die 300 Kilometer und 90 Kilometer langen Strecken begeben. Foto: MSR

Die Mecklenburger Seen Runde mit Start und Ziel in Neubrandenburg findet am kommenden Freitag und Sonnabend wieder statt. Zum vierten Mal werden tausende  Fahrradfahrer aus der Region, aus anderen Bundesländern, aber auch aus dem Ausland erwartet, um bei Mecklenburg-Vorpommerns größtem Radsportevent für jedermann an den Start zu gehen.

Startschuss für die 300Kiloemeter lange Strecke ist am Freitagabend um 20 Uhr. Bis 23 Uhr werden die Radfahrer gruppenweise starten und sich auf den Weg durch den ehemaligen Kreis Mecklenburg-Strelitz und den ehemaligen Müritzkreis machen. Dabei werden die Fahrer vom Kulturpark über die Parkstraße, Schwedenstraße, Neustrelitzer Straße, Bergstraße und den Fünfeichener Weg polizeilich begleitet, damit die Sicherheit der Fahrradfahrer in Neubrandenburg garantiert werden kann.

Ab Fünfeichen fahren die Fahrradfahrer ohne polizeiliche Begleitung weiter. Dabei ist zu beachten, dass sich die Fahrradfahrer an die Straßenverkehrsordnung halten müssen, aber von der Radwegbenutzungspflicht befreit sind. Zusammen mit dem Veranstalter wurde ein umfangreiches Sicherheitskonzept erstellt, so die Polizei. Im Ergebnis dessen wurden Knotenpunkte, wie Kreuzungen und Einmündungen, festgelegt, an welchen Ordner stehen, die bei Bedarf die anderen Verkehrsteilnehmer warnen.

Frauen starten am Sonnabend mit dem zweiten Männerfeld

Am Samstag in der Zeit von 4.30 bis 9 Uhr werden sich die nächsten Radfahrer auf die 300 Kilometer lange Strecke begeben. Dazu starten in der Zeit von 8.30 bis 9 Uhr dann auch die Frauen auf die 90 Kilometer lange Strecke. Auch diese Radfahrer/-innen werden durch die Polizei durch die Stadt Neubrandenburg in Richtung Fünfeichen begleitet.

Während der Hauptankunftszeit zwischen 9 und 18 Uhr wird ein Funkstreifenwagen im Bereich der Neuendorfer Straße und Seestraße präsent sein, da die Sportler mit einer großen Geschwindigkeit hier in die Stadt hineinkommen, um dann im Kulturpark über die Ziellinie zu fahren.

„Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer um gegenseitige Rücksichtnahme. Auf Grund des verlängerten Wochenendes und des herrlichen Wetters ist mit einem erhöhten Fahrzeugaufkommen in unserer Urlaubsregion zu rechnen“, betont die Polizei. „Dazu kann es durch die zahlreichen Fahrradfahrer zeitweise zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. Bitte haben Sie dafür Verständnis! Das Wichtigste ist doch, dass alle Verkehrsteilnehmer gesund und sicher an ihr Ziel kommen!“

Jungmime Jonas Steglich erhält in Hannover Nachwuchspreis

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Jonas Steglich bei seiner Würdigung. Foto: Katrin Ribbe

Ein Strelitzer Landeskind sorgt in Hannover für Furore. Wie im Leipziger Theaterfreunde Blog „reihesiebenmitte“ zu lesen ist, wurde Jonas Steglich von der Gesellschaft der Freunde des hannoverschen Schauspielhauses zum besten Nachwuchsschauspieler 2017 gekürt. Schon 2015 war der ehemalige Caroliner für die Auszeichnung nominiert gewesen. Der Nachwuchsförderpreis „Weiter So geht an feste Ensemblemitglieder, die nicht mehr als fünf Jahre Berufserfahrung haben und ist mit 1500 Euro dotiert.

Jonas Steglich besitze nicht nur eine hohe schauspielerische Präsenz in Ausdruck und körperlichem Einsatz, sondern verfüge auch über ein großes musikalisches Talent und beweise als Moderator Wortwitz und Charme, heißt es in der Begründung.

Nach seiner Zeit an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und im Studio des Schauspiel Leipzig ist der heute 27-Jährige in sein Erstengagement am Schauspiel Hannover gestartet. In sechzehn Inszenierungen stand er dort schon auf der Bühne – darunter in „Hiob“, „Im Westen nichts Neues“ und zuletzt in „Die Gerechten“ und in „Tartuffe“.

Programm steht: Rehazentrum freut sich auf Besucher zum Aktionstag

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Stargäste des diesjährigen Aktionstages des Rehazentrums Neustrelitz sind die Herren Joost Montännar und Torben Sälliwenn, besser bekannt als „Schlagermafia“. Von „Biene Maja“ bis „Rosamunde“, das mallorcaerprobte Partyduo lässt nichts aus und dürfte auch am Bürgerseeweg für beste Laune bei den Besuchern sorgen. Mehr als 2500 Gäste waren zum Aktionstag 2016 an gleicher Stelle erschienen und man darf gespannt sein, ob in diesem Jahr eine neue Rekordmarke aufgestellt wird. Zur Einstimmung habe ich unten noch ein paar Bilder vom vergangenen Jahr angehängt. Da hatte auch das Wetter so richtig mitgespielt und die rührigen Leute vom Rehazentrum hoffen natürlich auf Wiederholung.

Der Aktionstag 2017 steigt am 10. Juni wieder rund um das Objekt der Neustrelitzer Werkstätten direkt an der B 198. Um 10 Uhr geht es los, die Kinder der Tanzschule Witt aus Neustrelitz werden das bunte Programm einleiten. Um 11.15 Uhr schaut Lilli Wünschebaum mit ihrer lustigen Papageienshow vorbei. Nach der Mittagspause um 13 Uhr ist Auktion angesagt. Um 15.30 Uhr geht dann die Post mit der „Schlagermafia“ ab.

Wie mir Brunhilde Dittrich, Geschäftsführerin des Rehazentrums, noch mitteilte, werden Kinderkarussel, Kindereisenbahn, Hüpfburgen, Wasserbälle und ein Bungee-Trampolin aufgebaut. Clowndine ist den ganzen Tag auf dem Festgelände unterwegs, außerdem werden Preisschießen und eine Tombola angeboten.

 

Bei der TSG stehen die Zeichen auf „sportlichen Neuanfang“

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Die treuen TSG-Fans sollen künftig wieder Grund zum Fahnenschwenken haben.

Lediglich acht Spieler bleiben der TSG Neustrelitz vom Regionalliga-Team 2016/17 „nach einer mehr als bedenklichen Saison“ erhalten. Das bestätigte der Verein in einer Pressemitteilung vom heutigen Tag. Auch Kapitän René Pütt wird die TSG nach über sechs Jahren verlassen, was die Verantwortlichen mit Sicherheit schmerzt. Damit stünden die Zeichen auf „sportlichen Neuanfang“.

TSG-Kapitän René Pütt hat sich nach mehr als sechs Jahren aus dem Parkstadion verabschiedet.

Mehr als glücklich sei der wahrscheinliche Verbleib der Residenzstädter in der vierthöchsten Spielklasse zu werten. Umso intensiver werde die Kaderplanung angegangen. Trainer Achim Hollerieth wolle trotz eines kleinen Budgets bis zum Start der kommenden Saison eine regionalligataugliche Mannschaft entwickeln. Das werde künftig allerdings nicht mehr unter Profibedingungen erfolgen. Der wirtschaftliche Konsolidierungskurs, der jetzt seit gut eineinhalb Jahren in Neustrelitz umgesetzt werde, lasse keine andere Herangehensweise zu. „Dass sportliche Erfolge auf dieser Grundlage in einer gewissen Kontinuität trotzdem erreichbar sind“, wird abschließend betont, „haben bereits andere Vereine bewiesen.“