Im ehemaligen Kloster darf wieder geheiratet werden

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marry-2002931_1920Das Standesamt Neubrandenburg bietet ab sofort wieder Eheschließungen in den historischen Räumen des Franziskanerklosters an. In Abstimmung mit dem Regionalmuseum Neubrandenburg wurden hierfür die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, teilt die Stadtverwaltung mit.

Geplant ist jährlich an zwei bis drei festgelegen Terminen den Ausstellungsbereich für Eheschließungen stilecht herzurichten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, die Eheschließung mit Sektempfang und Fotoshooting im Innenhof des Klosters ausklingen zu lassen. Darüber hinaus ist in den erhobenen Mietkosten die Besichtigung der Ausstellung des Regionalmuseums für alle Hochzeitsgäste enthalten.

Bereits zu früheren Zeiten – 1979 bis 1996 – wurden die historischen Räume im Franziskanerkloster für Eheschließungen genutzt. Mit jährlich ca. 1000 Eheschließungen war das Franziskanerkloster der zweitbeliebteste Eheschließungsort der DDR. Vom 2. Juni bis 15. Oktober 2017 widmet sich eine Sonderausstellung des Regionalmuseums diesem Teil der Stadtgeschichte (Strelitzius berichtete).

Im Standesamt können ab sofort Eheschließungstermine für den 23. September 2017 und 14. Oktober 2017 reserviert werden. Für das Jahr 2018 ist die Terminreservierung ab dem 26. August 2017 (Tag der offenen Tür des Standesamtes) möglich.

Nationalpark macht vor Saisonbeginn sein Wegenetz fit

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Detlef Drevs, Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz, beplankt den Bohlensteg zum Rederangsee. Foto: Barbara Lüthi-Herrmann

Zurzeit erneuern Mitarbeiter des Nationalparkamtes Müritz den rund 100 Meter langen Steg zum Beobachtungsturm am Rederangsee. Das teilt die Parkverwaltung mit. Zahlreiche Stolperfallen und morsche Holzträger beeinträchtigten die Sicherheit der Besucher. Die Besucherplattform am Rederangsee zählt zu den beliebtesten im Müritz-Nationalpark. Vor allem ornithologisch interessierte Gäste haben hier gute Gelegenheiten, seltene Vögel zu beobachten. Im Herbst kommen zahlreiche Besucher, um den abendlichen Einflug der großen Vögel zu bewundern.

Insgesamt müssen etwa 720 Kilometer Wegenetz vor Saisonbeginn überprüft werden. Davon sind 457 Kilometer als Wanderwege ausgewiesen. Etwa 263 Kilometer Radwanderweg verlaufen durch den Nationalpark. 39 Kilometer davon werden auch baulich vom Nationalparkamt Müritz unterhalten. Pferdeliebhaber können auf insgesamt 52 Kilometern Reitwegen und 181 Kilometern Kutschwegen die Natur des Nationalparks genießen. Wasserwanderern stehen zwei Routen mit einer Gesamtlänge von 27 Kilometern zur Verfügung. Entlang dieser Strecken liegen zehn Rastplätze.

Kreiswehrführer stellt sich nach Zeitungsbeitrag vor seine Kameraden

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Norbert Rieger

Norbert Rieger

Mit ungewöhnlich scharfen Worten hat Kreiswehrführer Norbert Rieger einen Pressebericht unter der pauschalisierenden Schlagzeile „Kreisfeuerwehr nicht mehr einsatzfähig“ zurückgewiesen, wonach die Gefahrgutzüge des Landkreises nicht mehr ihre Aufgaben in vollem Umfang erfüllen könnten. Die hiesige Tageszeitung hatte sich auf Informationen des Einheitsführers des Gefahrgutzuges aus der Müritz-Region berufen und nach eigenen Angaben zunächst in der Kreisverwaltung niemanden erreicht. Inzwischen liegt auch ein Statement des zuständigen Kreisdezernenten Thomas Müller vor, der dem Zeitungsbeitrag widerspricht.

„Als Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes muss ich mich zu der Veröffentlichung  äußern, denn diese Äußerungen können so nicht stehen bleiben. Sie sind geeignet die ehrliche und lobenswerte Arbeit aller Kameradinnen und Kameraden zu beschmutzen“, so Rieger in einem Strelitzius zugeleiteten Statement. Im Landkreis gebe es über 180 Freiwillige Feuerwehren, mit ca. 7500 Mitgliedern, die sich in den Einsatzabteilungen, den Kinder- und Jugendfeuerwehren und in der Ehrenabteilung ehrenamtlich engagieren. Diese stellten in der Masse auch die zahlreichen Einheiten des Katastrophenschutzes im Landkreis. Bestimmte Einheiten würden durch die dafür prädestinierten Helfer aus anderen Hilfs- und Rettungsorganisationen gestellt. Die Zusammenarbeit funktioniere ausgezeichnet.

Veröffentlichung entspricht nicht der Realität

„Ich kann den Verantwortlichen, allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Gästen – wir sind ein Tourismusgebiet – versichern, dass die Frauen und Männer in unseren Feuerwehren rund um die Uhr einsatzbereit sind. Natürlich gibt es dort, wo Menschen ehrenamtlich arbeiten, auch mal Probleme. Diese zu lösen ist Aufgabe der Verantwortlichen, damit meine ich sowohl die Führungskräfte in den Einheiten als auch die Verantwortlichen in der Verwaltung des Landkreises“, stellte der Kreiswehrführer heraus. „Die vom Einheitsführer angesprochenen und ungeprüft veröffentlichen Aussagen entsprechen nicht der Realität. Sie wurden dem Verband auch nicht entsprechend der Dienstwege und der erforderlichen Meldewege angetragen.“

Deshalb verwundere ihn dieser Weg über die Öffentlichkeit und Medien doch sehr. In der Folge sei die Arbeit aller Feuerwehren „mit Schmutz beworfen“ worden. Schon allein aus diesem Grunde müsse er das Verhalten des besagten Einheitsführers stark kritisieren, mit Kameradschaft, offener und ehrlicher Arbeit im Ehrenamt habe das nichts zu tun. „Wir distanzieren uns von solchen Arbeitsweisen! Ich bedanke mich bei allen Ehrenamtlern, insbesondere natürlich den Mitgliedern unserer Feuerwehren für ihre wichtige Arbeit zum Gemeinwohl!“, betonte Norbert Rieger.

Der Landkreis hält im Ergebnis der Kreisgebietsreform zwei Gefahrgutzüge in den Altkreisen Mecklenburg-Strelitz und Müritz vor. Lediglich eine solche Einheit ist vom Land vorgeschrieben.

Caroliner lassen sich für Knochenmarkspenderdatei registrieren

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Das Neustrelitzer Gymnasium Carolinum hat Vertreter der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) für den 23. März zu einer großen Registrierungsaktion an die Schule eingeladen. Wie mir Schulleiter Henry Tesch sowie die Schüler Alexa Beaucamp und Florian Kurzweil in einem Schreiben mitteilen, können sich daran Schüler beteiligen, die das 17. Lebensjahr vollendet haben.

Menschen, die an Blutkrebs erkranken, kann nur geholfen werden, wenn ein Spender gefunden wird. Deshalb ist die Registrierung in der Datei eine unter Umständen lebensrettende Maßnahme. Allerdings muss die DKMS pro Erfassung 40 Euro aufbringen. Deshalb wird die Aktion im März auch von einem Spendenaufruf begleitet werden. Schulleiter und Schüler wenden sich hiermit an die Eltern und Partner des Carolinums mit der Bitte, einen kleinen finanziellen Beitrag zu leisten. Strelitzius veröffentlicht die Kontodaten:

DKMS Spendenkonto: KSK Tübingen
IBAN: DE54 6415 0020 0001 6893 96
Verwendungszweck: BIZ 698

Alexa und Florian beantworten auch gern Fragen zu der Aktion über ihre Mailadressen alexa.beaucamp@carolinum.de und florian.kurzweil@carolinum.de

Carolinum

 

Polizei warnt vor Betrügern: Wieder Rentner um ihre Ersparnisse gebracht

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Die Polizei warnt vor Enkeltrickbetrügern, die in der Seenplatte unterwegs sind. Gleich mehrere Anzeigen mussten in den vergangenen Tagen aufgenommen werden. Jüngstes Opfer ist ein 75 und 79 Jahre altes Rentnerehepaar aus einem Dorf bei Waren. Es wurde am Mittwoch durch einen unbekannten Mann angerufen, welcher sich als Enkel ausgab und finanzielle Unterstützung in Höhe von 24 000 Euro erbat. Da der Mann angeblich nicht selbst bei den Rentnern erscheinen konnte, sollte die Übergabe an eine Frau erfolgen.

Diese traf kurz darauf bei den Geschädigten ein und nahm das Geld entgegen. Erst später kamen dem Ehepaar Zweifel und es erstattete Strafanzeige bei der Polizei.

Großflöße aus Conow lassen sich per Handy steuern

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Das TS 1000 kann jetzt per Handy-App manövriert werden. Foto: Tom Sawyers

Das Großfloß TS 1000 aus Conow kann jetzt per Handy-App manövriert werden. Foto: Tom-Sawyers-Boats

Die Conower Werft Tom-Sawyer-Boats freut sich über volle Auftragsbücher. Im Mittelpunkt stehen sieben neue TS-1000-Flöße mit zehn Metern Länge und 3,50 Metern Breite, die mit einer innovativen Jetstrahlsteuerung zur Unterstützung gefahrlosen Einparkens in den Marinas ausgerüstet werden, wie dem jüngsten Newsletter des Unternehmensverbandes Gut Conow zu entnehmen ist.

Mittels einer Handy-App werden Ventile bedient, und die Schubkraft des eingespeisten Wassers bringt das Floss in die gewünschte Position. Der neue Floßtyp bietet viel Komfort für sechs Übernachtungsgäste mit zwei separaten Schlafkabinen und zusätzlichem Sofa, Flachbildschirm, Küchenzeile, Warmwasseraußendusche und Innen-WC.

www.tomsawyer-tours.de

Polizisten finden jede Menge Rauschgifte per Zufall

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cocaine-396751_1280Eine Polizeimeldung zur Drogenkriminalität jagt heute die andere. Im Neubrandenburger Stadtteil Monckeshof hat die Polizei am Dienstag einen Zufallsfund gemacht. Eigentlich durchsuchte sie in Abwesenheit eines 28-Jährigen dessen Wohnung wegen Vollstreckung eines richterlichen Beschlusses in einer anderen Angelegenheit.

Nebenbei konnten die Beamten noch Amphetamine, Marihuana, Kokain, diverse Anabolika und mehrere tausend Euro Bargeld beschlagnahmen. Die Drogen haben laut Polizei einen Wert von weit über 40 000 Euro.

Ermittler stoßen auf riesige Cannabis-Plantage

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cannabis-1254745_640Stavenhagen kommt, was Drogenkriminalität angeht, nicht aus den Schlagzeilen. Nachdem am Dienstag ein Dealer festgenommen wurde, der erhebliche Drogenbestände in seiner Wohnung lagerte (Strelitzius berichtete), stießen Ermittler heute in der Reuterstadt auf eine Cannabis-Plantage.

Bei dem großflächigen Objekt handelt es sich um ein ehemaliges Geschäft mit mehreren Lagerräumen. In einigen dieser Räume wurde eine professionelle Aufzuchtanlage betrieben. Mehr als 1000 Pflanzen in unterschiedlichem Wuchsstadium (vom Setzling bis zu über einem Meter Höhe) wurden gefunden.

Zum Abtransport wurde ein Lkw benötigt, Kräfte des Landesbereitschaftspolizeiamtes unterstützten die Ermittler aus Neubrandenburg bei der Sicherstellung und Verfrachtung der Pflanzen. Zwei Diensthundeführer mit Rauschgiftsuchhunden befanden sich ebenfalls im Einsatz. Zum Wert der beschlagnahmten Pflanzen können noch keine Aussagen getroffen werden. Diese werden der Vernichtung zugeführt.

Der Tatverdächtige, ein 45-Jähriger polizeibekannter Mann, wurde am heutigen Morgen im Objekt vorläufig festgenommen. Die Kripo ermittelt wegen Verstoßes
gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Polizei korrigiert Wert des Drogenfundes von Stavenhagen deutlich nach oben

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Die Polizei hat den Straßenverkaufswert der am gestrigen Dienstag in einer Stavenhagener Wohnung beschlagnahmten Drogen auf 160 000 Euro deutlich nach oben korrigiert. Ursprünglich war der Wert mit 100 000 Euro angegeben worden (Strelitzius berichtete).

Am heutigen Mittwoch erfolgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg die Haftrichtervorführung des 54-jährigen Wohnungsinhabers. Der Haftbefehl wurde erlassen und der Mann in eine JVA gebracht.

Syrer in Neubrandenburg bei Angriff schwer verletzt

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police-974410_1280Ein 25-jähriger Syrer ist offensichtlich von einem Landsmann in Neubrandenburg schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei der Tatwaffe um einen „messerähnlichen Gegenstand“. Die Tat ereignete sich am Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr auf dem Gehweg des Friedrich-Engels-Ringes in Neubrandenburg auf Höhe des Güterbahnhofes.

Die Zeugen sprachen bei Eintreffen der Beamten von vier bis sechs Personen, die nach der Auseinandersetzung in die Richtungen Reitbahnviertel, Oststadt und Innenstadt geflüchtet sein sollen. Im Rahmen der ersten polizeilichen Maßnahmen konnten zwei Tatverdächtige namhaft gemacht werden. Hier handelt es sich um zwei 27- und 52-jährige Männer, ebenfalls aus Syrien stammend. Der 52-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Zeugen, die im genannten Zeitraum auf dem Friedrich-Engels-Ring Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter Telefon 0395 55822224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber an jede andere Polizeidienststelle zu wenden.