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Die Mitglieder der Band „Velvet Green“ können sich noch richtig freuen: über jeden einzelnen Zuhörer, der ihnen applaudiert, jeden Geldschein und jede Münze, die ihnen nach dem Auftritt in den Hut geworfen werden, und über jedes „Like“, das sie auf ihrer Facebook-Seite ernten. Sie sind die pure Bescheidenheit, noch ungeübt im Umgang mit ihren Fans und gerade deshalb zauberhaft.

VelvetDabei spielen die jungen Leute aus Rheinsberg und Berlin, die sich erst im November 2014 zusammengefunden und am Samstagabend in der gut gefüllten Prieperter Kirche die Leute begeistert haben, absolut professionell auf. Neben einigen schön arrangierten Cover-Songs sind es vor allem eigene Titel im großen Bereich zwischen Folk und Pop, die ins Ohr gehen, ans Herz auch und die Seele streicheln.

Schade, dass dem Quartett an diesem Abend Geiger Jan Dayß fehlte, aber „wir kriegen das auch so hin“, sagte Sängerin und Gitarristin Anika Schultze. Und sie bekam es mit ihrer Gesangskollegin und Keyboarderin Annika Fischer, von der ich gern ein Solo mehr gehört hätte, sowie Gitarrist Dirk Rau hin, und wie! Wer nicht dabei war, hat etwas versäumt. Erst nach zwei Zugaben ließen die Zuhörer die Musiker ziehen. Dank an dieser Stelle an die Organisatoren vom Dorfverein und Bürgermeister Manfred Giesenberg für den Tipp. Am 10. September spielt die Band wieder in der Region, dann in Großzerlang auf der Moguntia-Ranch.

Am 24. Juni gastiert in der „Stunde der Musik“ der Frauenchor „Freundschaft“ aus Neustrelitz in der Prieperter Kirche, am 24. Juni Gunnar Nielson mit Songs und Geschichten aus Irland und Schottland, und am 8. Juli bringen Steffi Moser und Ingo Wawra Liebes- und Volkslieder aus alten Zeiten zu Gehör.

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