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Christopher Burk. Fotos: Schütt

Christopher Burk hat mit starken Aufschlägen die Kieler im 3. Satz nicht davon ziehen lassen. Foto: Schütt

Der PSV Neustrelitz Team Wesenberg bleibt auch in der Rückrunde der Regionalliga Nord im Volleyball auf Kurs Wiederaufstieg. Der Spitzenreiter hat im ersten Spiel nach der Herbstmeisterschaft am heutigen Sonnabend auswärts die Kieler MTV Eagles 2 mit 3:0 (25:18, 25:20, 25:22) geschlagen. Und weil die Jungs noch nicht genug vom Volleyball hatten, ist ein Teil von ihnen weiter nach Norderstedt gefahren um sich noch das Abendspiel des Tabellendritten gegen den Zweiten Kieler TV anzuschauen. Der Ausflug hatte aber auch ganz praktische Erwägungen. Den PSV-Volleyballern ging es auch darum, vor der Heimfahrt dem in der Region herrschenden Verkehrschaos aufgrund extremer Straßenglätte noch ein paar Stunden zu geben, sich aufzulösen.

In einer nach Auskunft von Coach Dirk Heß „schweinekalten und nicht eben sauberen Halle“ der Berufsschule in Kiel begann es für die Neustrelitzer hakelig. Mit knallharten Aufschlägen und starken Blocks gelang es aber schnell, den Ostseestädtern den Zahn zu ziehen. Nur im dritten Satz witterten diese beim Stand von 6:1 zu ihren Gunsten noch einmal Morgenluft, aber nach einer klaren Ansage von Dirk Heß wurde „mit mehr Kraft als Ästhetik“ dem Gegner kein Freiraum mehr gestattet. Am Ende standen verdiente drei Punkte.

„Ich war vor allem beeindruckt, wie meine Jungs sich auch auf für sie ungewohnten Positionen bewährt haben“, sagte der Coach im Gespräch mit Strelitzius. Dass es hin und wieder Abstimmungsprobleme gegeben habe, sei nach der Spielpause, wenig Training und Besetzungsproblemen normal gewesen. Am kommenden Sonnabend um 18.30 Uhr empfangen die PSV-Volleyballer in der heimischen Strelitzhalle den Niendorfer TSV aus Hamburg.

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