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Das mit dem nachbarschaftlichen Weihnachtsbaumverbrennen ist so eine Sache. Es kommt alle Jahre wieder. Immer gibt es Glühwein und die nachfolgende Auskehr von Restalkoholika in den beteiligten Haushalten. Auch die Bratwürste sind Jahr für Jahr gesetzt, ebenso wie die Nonnenfürzchen, die eine gute Seele traditionell bäckt und von ganz Undisziplinierten schon vor dem Grillen unterm Pavillondach verdrückt werden. Es werden Wunderkerzen abgebrannt und ein paar übriggebliebene Silvesterraketen mit guten Wünschen in den Himmel geschickt. Schließlich wird am wärmenden Feuer geschwatzt, was das Zeug hält. Man sieht sich ja sonst das ganze Jahr über kaum.

Klingt eigentlich toll? Ist es ja auch. Nur, es hat keiner Buch geführt. Dabei wäre eine Chronik durchaus angebracht gewesen. Dann wüsste man beispielsweise, zum wievielten Mal das Vergnügen stattgefunden hat. Darauf sind wir nämlich trotz peinlichster Befragungen aller Teilnehmer nicht gekommen. Wie gesagt, alle Jahre wieder, da ist nicht viel mit Gedächtnis. Letztlich haben wir aus der Not heraus festgelegt, im Januar 2018 das zehnte Weihnachtsbaumverbrennen bei uns auf der Wesenberger Siedlung zu feiern. Das ist hiermit protokolliert. Was nicht heißt, dass es nicht am vergangenen Sonnabend schön das Zwölfte gewesen sein kann. Lass doch!

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