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Eine unbekannte bräunliche Substanz hat am Mittwochmorgen im Justizzentrum in Neubrandenburg am Friedrich-Engels-Ring die Feuerwehr auf den Plan gerufen. Ein Mitarbeiter der Poststelle hatte einen Brief geöffnet und war auf das Pulver gestoßen. Der Mann wurde bei der Berufsfeuerwehr dekontaminiert. Er ist laut Polizei augenscheinlich nicht verletzt.

Da zum Zeitpunkt des Auffindens des ominösen Briefinhaltes nicht ausgeschlossen werden konnte, dass es sich um einen gefährlichen Stoff handelt, hatten die restlichen Mitarbeiter die Poststelle verlassen. Die unbekannte Substanz wurde zur Untersuchung zum Robert-Koch-Institut nach Berlin geschickt. Ein Ergebnis der Untersuchung liegt noch nicht vor.

Bereits vor zwei Wochen waren in den Poststellen von Gerichten in mehreren Bundesländern Sendungen eingetroffen, die weißes Pulver enthielten. Auch hier wurde Alarm ausgelöst und es mussten Spezialkräfte anrücken. Verletzt wurde niemand. Es soll sich um Puderzucker gehandelt haben. Selbst das Landesamt für Verfassungsschutz in Thüringen erhielt einen entsprechenden Brief. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten.

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