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Partystimmung heute Morgen auf der Wesenberger Siedlung. Schüler des Carolinums berichten auf erstaunte Anfrage eines Schneeschippers, dass ja der Schulbus nach Neustrelitz wegen der Witterung nicht gefahren sei. Das war den jungen Leuten schon den einen oder anderen Feuerwerkskörper aus Silvester-Restbeständen wert.

Auch an der Wesenberger Schule blieb so mancher Fahrschülerplatz wegen nicht verkehrender Busse leer, wie Strelitzius erfuhr. Unterrichtet wurde natürlich trotzdem an den Schulen in Mirow, Wesenberg und Neustrelitz. Unterdessen fielen die Entscheidungen der Busunternehmen in der Seenplatte sehr unterschiedlich aus. Im Rechliner Bereich beispielsweise wurde gefahren. Im Bereich Möllenhagen ist ein Schülerbus heute Morgen mit dem Heck in den Straßengraben gerutscht. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Morgen ist es nicht der Schnee, der für Unregelmäßigkeit im Schulalltag der Region sorgt. Wie Strelitzius von der Leitenden Verwaltungsbeamten der Kleinseenplatte, Karola Kahl, erfuhr, greift wegen der landesweiten Streikmaßnahmen der Lehrer für eine bessere Bezahlung in Wesenberg für die unteren Klassen ein Notfallplan. Das heißt, dass die Eltern entscheiden können, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken. Für die Älteren ist der Unterricht am Mittwoch bereits abgesagt worden.

In der Grundschule in Mirow wird regulär unterrichtet, so Karola Kahl. Auch am Carolinum in Neustrelitz findet der Unterricht planmäßig statt, wie mir Schulleiter Henry Tesch sagte. Es liegt nach Aussage der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Ermessen der Schulen, ob und in welchem Umfang sie sich am Arbeitskampf beteiligen.

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