Schlagwörter

, ,

Die Kita „Knirpsenland“ in Neustrelitz ist nach umfassender Sanierung heute zum zweiten Mal nach Errichtung eingeweiht worden. Bereits Ende vergangenen Jahres hatten Kinder und Erzieher die vom Baupfusch betroffene Einrichtung in der Schwentnerstraße wieder in Besitz nehmen können. Nun folgte die offizielle Feier des Wiedereinzugs. Der 2012 entstandene Bau hatte 2014 geräumt werden müssen, nachdem sich eklatante Mängel vor allem in der Dachkonstruktion offenbart hatten. Zum Glück hatte sich mit der früheren Fosthaus-Kita am Tiergarten ein Ausweichquartier gefunden.

Das Rehazentrum Neustrelitz als Träger der Kita „Knirpsenland“ hatte viele Unterstützer gefunden, sodass die Sanierungskosten von rund 900 000 Euro gestemmt werden konnten. Allein wäre der Träger mit der finanziellen Last überfordert gewesen. Entsprechend dankbar äußerte sich Brunhilde Dittrich, Geschäftsführerin des Rehazentrums, bei der Festveranstaltung heute für die vielfältige Hilfe.

„Kinder können nicht wählen, wo und wie sie die ersten wichtigen Jahre ihres Lebens verbringen. Wir Erwachsene sind daher verantwortlich dafür, dass sie ein möglichst schönes ‚Zuhause‘ auch außerhalb der Familie finden“, so Brunhilde Dittrich. „Und wenn wir uns hier so umschauen, sind wir sicher, dass sich die Kinder in ihrer sanierten Kindertagesstätte wieder rundum wohl fühlen werden. Hier finden sie genügend Platz für Spiel und Bewegung; hier können sie kreativ sein und sich entwickeln.“ Ausdrücklich bedankte sich die Geschäftsführerin beim Team der Kita. Sie sei stolz, solche Mitarbeiter an ihrer Seite zu wissen.

Kräftige Finanzspritze vom Land

Rund 400 000 Euro steuerte das Land zur Sanierung der Kita bei. Besonders verdient bei der Vermittlung hatte sich der CDU-Fraktionschef im Landtag und Neustrelitzer Abgeordnete Vincent Kokert gemacht. „Ich bin froh, dass wir den durch einen Baupfusch entstandenen Schaden so schnell beheben konnten und die Sanierung gegen die Kritik der Opposition im Landtag durchgesetzt haben. Die mehr als 110 Kinder können nun wieder optimal betreut werden. Das ist eine echte Investition in die Zukunft“, so Kokert bei der Wiedereröffnung.

Auch die Stadt Neustrelitz hat sich mit 50 000 Euro an dem Bauvorhaben beteiligt, der Landkreis mit 2000 Euro. Rund 36 000 Euro konnten als Spenden eingeworben werden.

Advertisements