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01-02-2017_fvo_guestrow

Jeannine Pflugradt mit Cacau in Güstrow. Foto: SPD

Der frisch berufene Integrationsbeauftragte des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und Ex-Nationalspieler Cacau hat sich auf einer Veranstaltung im Bürgerhaus in Güstrow gewünscht, dass die ungezwungene Integrationskraft des Sportes auch in anderen Bereichen der Gesellschaft zum Tragen kommt. „Kulturelle Hintergründe, Hautfarbe und Herkunft sind im Sport kein Thema. Integration wird hier einfach gelebt“ hob der Fußballstar hervor. Der Sport könne Geflüchteten und anderen Menschen mit Migrationshintergrund einen Einstieg in die deutsche Gesellschaft bieten, seine Integrationskraft dürfe aber auch nicht überstrapaziert werden.

Cacau war einer Einladung der Neustrelitzer SPD-Bundestagsabgeordneten Jeannine Pflugradt in die Barlach-Stadt gefolgt (Strelitzius berichtete). 50 Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik, Sportvereinen und -verbänden sowie aus Wohlfahrtsverbänden hatten über die Möglichkeit der Integration von Geflüchteten durch Sport diskutiert. Dabei wurde der Abbau bürokratischer Hürden gefordert. Auch die Integrationsbeauftragte der Landesregierung von Mecklenburg-Vorpommern, Dagmar Kaselitz (SPD), war vertreten. Sie lobte den Einfallsreichtum der Vereine und Mannschaften, wenn es um integrative Projekte gehe.

Jeannine Pflugradt schloss die Veranstaltung mit einem Dank an die vielen Ehrenamtlichen in den Vereinen und Initiativen, ohne deren Engagement „unser Land nicht das wäre, was es jetzt ist“. Sie betonte in diesem Zusammenhang, der Bund habe die Pflicht, die Kommunen noch stärker bei der Integration von Geflüchteten und auch sozial benachteiligten Einheimischen in die Gesellschaft zu unterstützen.

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