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Die Theateraktivisten bei ihrer Aktion im November in Schwerin.

Die Theateraktivisten bei einer Aktion im November in Schwerin.

Die Theater-Publikums-Initiative (TPI) hat die jüngste Neustrelitzer Stadtvertretersitzung genutzt, um erneut für den Erhalt des Vierspartentheaters aufzutreten. In der Einwohnerfragestunde warf Gerlinde Marquardt die Frage auf, warum die Stadtvertreter in der Theaterdiskussion nicht die gleiche Standfestigkeit an den Tag legen wie etwa beim Ringen um den Standort des archäologischen Landesmuseum. Der scheidende Bundespräsident Joachim Gauck fordere eine „wehrhafte Demokratie“. Hier könne auch in Neustrelitz ein Anfang gemacht werden.

„Warum stellen Sie, liebe Stadtvertreter, die von Herrn Brodkorb unter Zwang erreichte Zustimmung zur Theaterzielvereinbarung nicht auch in Frage und nutzen die neue Legislaturperiode, den Ministerwechsel und den neuen Koalitionsvertrag, um deutlich zu machen, dass unser produzierendes Vierspartentheater unverzichtbar ist für die Zukunftsentwicklung unserer Stadt und der Region?“, so Gerlinde Marquardt.

In diesem Zusammenhang erinnerte die Sprecherin den SPD-Landtagsabgeordneten und Neustrelitzer Stadtvertreter Andreas Butzki an seine Aussage seinerseits auf einem Wahlforum am 17. August vergangenen Jahres im Kulturquartier in Neustrelitz. Damals hatte Butzki gesagt, dass er gegen die Theaterreform sei, wenn sie zu weniger Aufführungen in Neustrelitz führe. Dies zeichne sich nun ab. Butzki antworte, er stehe dazu, dass die Bespielung nicht schlechter werden dürfe. Er vereinbarte mit der Theater-Publikums-Initiative einen Gesprächstermin.

Auch Bürgermeister Andreas Grund signalisierte Gesprächsbereitschaft. Der Termin der TIP mit der neuen Kultusministerin Birgit Hesse (SPD, Strelitzius berichtete) ist von der Politikerin vom 3. auf den 27. Februar verschoben worden, wie mir meine Blogfreundin Ingrid Schinnerer aus Mirow mitteilte.

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