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Die Orangerie, ein Wahrzeichen von Neustrelitz, wird umfassend saniert. Foto: Kulturlandschaft MST

Die Neustrelitzer Orangerie wird derzeit denkmalgerecht untersucht und bis 2021 saniert. Die Fachleute werden noch mehrere Monate mit der Bauwerksuntersuchung zu tun haben. Ergebnisse wollen sie am Tag des offenen Denkmals am 10. September öffentlich zeigen, kündigt Robert Klaus vom Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes im Online-Portal Kulturlandschaft Mecklenburg-Strelitz an.

Das Land als Eigentümerin der Immobilie geht von Gesamtkosten in Höhe von 3,7 Millionen Euro aus, ein Teil davon kommt aus EU-Mitteln. Obwohl mit dem Gebäude laut Robert Klaus über die Jahrhunderte hinweg immer sehr sorgsam umgegangen wurde, hat der Zahn der Zeit nun doch seine Spuren hinterlassen. „Wasserschäden, kaputte Heizung, fehlende Mauerwerksabdichtung, kaputtes Parkett“, zählt Robert Klaus ein paar der Problemstellen auf.

Nach dem Verlust des Residenzschlosses ist die Orangerie das wohl wertvollste architektonische Zeugnis des Schlossensembles. Auch der Marstall soll saniert werden, allerdings verschieben sich hier die Arbeiten, wie Bürgermeister Andreas Grund dieser Tage vor den Stadtvertretern mitteilte. In welchem Maß sich die Verzögerung auf die Planungen zum sogenannten Staatstheater Nordost auswirkt, in denen der Marstall als Standort einer zentralen Theaterwerkstatt vorgesehen ist, bleibt abzuwarten.  

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