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Dieser Tage hat mir ein Blogfreund bescheinigt, es sei schon erstaunlich, was ich da so Wochenende für Wochenende zusammenkoche. Ich habe das mal vorsichtshalber als Kompliment genommen. Tatsache ist, wie auch das heutige Gericht beweist, dass häufig bei uns auf dem flachen Land nicht die Zutaten zu bekommen sind, die man sich so wünscht.

Und so wurde aus Seezunge Tilapia und aus Fenchel Kohlrabi. Dafür waren überraschend Couscous und Kalamata-Oliven zu haben, wenn auch diese nicht entsteint. Am Ende hat der mediterrane Fisch mit asiatischen und mitteleuropäischen Entgleisungen prima geschmeckt.

talapiaZuerst habe ich zwei Schalotten und drei Knobi-Zehen gehackt. Zwei Kohlrabi habe ich in dünne Scheiben geschnitten und ein halbes Glas der gesalzenen Oliven nach dem Entkernen, das die Holde übernommen hat, ebenfalls zerkleinert. Dann wurden drei Esslöffel Olivenöl in meiner größten Pfanne erhitzt und darin Schalotten, Knoblauch und Kohlrabi angedünstet. Immer ein bisschen dabei für Bewegung sorgen.

Jetzt 125 Gramm Couscous darüber streuen, eine kleine Dose (240 Gramm) gehackte Tomaten und 350 Milliliter Gemüsebrühe dazugeben. Salzen und ordentlich verrühren.

Auf die Mischung legen wir jetzt die Fischfilets, beträufeln die mit 50 Millilitern Weißwein und verteilen Chiliflocken, getrockneten Oregano und Butterflöckchen auf dem Fisch. Noch mal mit der Salz- und der Pfeffermühle ein paar Kreise ziehen. Deckel auf die Pfanne und bei schwacher Hitze ein Viertelstündchen garen. Wir haben die Möglichkeit, die Teller vorzuwärmen, empfiehlt sich, ist aber nicht Bedingung. Es muss nicht immer alles perfekt sein, man muss sich nur zu helfen wissen. Guten Appetit!

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