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Der Jubel nach dem Sieg in Kiel war groß. Foto: PSV

Der Jubel nach dem Sieg in Kiel war groß. Foto: PSV

Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass die Regionalliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz Team Wesenberg wieder in die 3. Liga gehören, dann ist er heute in Kiel erbracht worden. In einem an Dramatik kaum zu überbietenden Krimi kämpfen sich die Strelitzer nach einem Zwei-Sätze-Rückstand zurück ins Match und gewinnen die Partie gegen Verfolger Kieler TV in Meistermanier noch mit 3:2 (21:25, 26:28, 25:22, 28:26, 15:10).

Dirk Heß. Foto: Schütt

Dirk Heß. Foto: Schütt

„Ich kann vor meinen Jungs nur den Hut ziehen“, sagte mir Coach Dirk Heß unmittelbar nach Abpfiff. „Das war ganz großer Sport, den beide Teams da geboten haben, das war das Spiel der Liga und eigentlich über Liga-Niveau. Es hat einfach Spaß gemacht zuzuschauen.“

Der Schlüssel zum Erfolg sei eine absolute Teamleistung gewesen. Habe wirklich mal einer der PSV-Spieler geschwächelt, machten es die Mannschaftskameraden wieder wett. Deshalb wolle er auch keinen seiner Jungs ausdrücklich hervorheben, so der Trainer, der auch während des Spiels kräftig hin und her gewechselt hatte.

Gegner stärker als beim Hinspiel in Neustrelitz

Nach Einschätzung von Dirk Heß sei der heutige Erfolg umso höher zu bewerten, da die Kieler wesentlich stärker aufgestellt waren als beim Hinspiel in Neustrelitz, das bekanntlich für die PSV-Truppe mit 1:3 verloren gegangen war. „Nach Annahmeschwächen zu Beginn der Partie haben wir die Aufschlag- und Angriffsrichtungen der Kieler zunehmend besser lesen und unser Spiel entsprechend ausrichten können“, erläuterte Dirk Heß.

Noch drei Spiele liegen vor den Neustrelitzern, die sie voll fordern werden. Mit den Teams aus Norderstedt und vom TuS Kiel hat es der PSV erneut mit sehr starken Gegnern zu tun, und auch die Greifswalder sind nicht zu unterschätzen. Die sind am kommenden Sonnabend um 18.30 Uhr zu Gast in der Strelitzhalle. „Wir müssen also ganz konsequent und konzentriert weitermachen“, dämpfte der Coach verfrühte Euphorie.

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