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René Pütt besorgte das 1:1. Foto: Schütt

Teamkapitän René Pütt besorgte in Berlin das 1:1. Foto: Schütt

Das Schlusswort vorweg: Die TSG ist wieder da. Unsere Regionalliga-Kicker haben sich heute Abend gegen den BFC Dynamo auf Gegners Platz beim 2:3 (1:1) teuer verkauft. Am Ende wurden die Residenzstädter in der 87. Minute um wenigstens einen Punkt betrogen, nachdem der Schiedsrichter eine fragwürdige Entscheidung getroffen hatte. Wie mir mein Spielbeobachter, TSG-Sprecher Stephan Neubauer, schilderte, soll Mehmedalija Covic seinen Gegner angeblich geschubst haben. Der habe so laut geschrien, dass es wohl den Unparteiischen überzeugt habe.

„Unsere Mannschaft hat sich gegenüber der Hinrunde um 100 Prozent gesteigert“, so Stephan Neubauer. Dem 0:1 in der 22. Minute folgte in der 29. Minute die richtige Antwort durch René Pütt. Das Tor des Tages hatte Solomon Okoronkwo noch vor dem Pausenpfiff auf dem Fuß. Nach dem Ausgleich durch Pütt zauberte er aus 40 Metern Distanz zum Tor einen Heber aus dem Gelenk, der nur knapp den BFC-Kasten verfehlte. Nach dem 1:2 in der 70. Minute konnte  Neuzugang Philip Luksik erneut ausgleichen.

Keinen Dienst hat seiner Mannschaft Fabio Abbruzzese erwiesen, der nach einem völlig unnötigen Foul in der 53. Minute mit Gelb-Rot vom Platz flog. Umso stärker ist die Leistung der dezimierten Truppe danach zu bewerten.

„Ansonsten haben alle Neuzugänge überzeugt“, unterstrich Stephan Neubauer. „Die Mannschaft hat zu keinem Zeitpunkt aufgegeben. Wir können leistungsmäßig mithalten und haben eine Superbasis für die kommenden Spiele.“ Am Sonntag um 13.30 Uhr ist der Drittletzte Budissa Bautzen im Neustrelitzer Parkstadion beim Schlusslicht zu Gast. Vielleicht gelingt der Elf von Achim Hollerieth endlich der erste Saisonsieg.

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