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An- und Abreise zur Stadtführung erfolgen mit der Kleinseenbahn.

Die Zukunft der Kleinseenbahn als wichtiger Bestandteil des Nahverkehrs in der Region ist noch nicht gesichert.

Das Schweriner Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung hat dem vom Landkreis Mecklenburgische Seenplatte eingereichten Nahverkehrsplan 2016-2020 ohne Einschränkungen grünes Licht gegeben. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Der Plan war im Oktober vergangenen Jahres vom Kreistag einstimmig verabschiedet worden.

„Es bestand ein gutes Miteinander bei der Erstellung des Planes, der für einen Flächenkreis in unserer Größenordnung sehr wohl eine besondere Herausforderung darstellt“, kommentiert Landrat Heiko Kärger (CDU). Die Genehmigung zeige, dass es ein durchdachtes Konzept ist. „Ich freue mich, dass für die nächsten drei Jahre eine feste Arbeitsgrundlage vorliegt. Und ich hoffe, dass die Bürger und Besucher unseres Landkreises unsere Nahverkehrsangebote intensiv nutzen werden.“

Die Bürgerinitiative „Pro Schiene“ hatte im August vergangenen Jahres Alarm geschlagen (Strelitzius berichtete), nachdem im Nahverkehrsplanentwurf die Kleinseenbahn nur als Randnotiz auftauchte. Zugleich wurde eine Postkartenaktion gestartet, die den Landrat aufforderte, für Nachbesserung zu sorgen. Das ist nach Aussage von Christiane Bongartz, Sprecherin der Initiative, „weitgehend geschehen“. Wie Strelitzius außerdem erfuhr, gibt es momentan Verhandlungen zwischen Land und Landkreis um die Zukunft der Bahn. Die bestehenden Verträge laufen zum Jahresende aus.

Die Karte an den Landrat

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