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Der Selbstversuch hat es gezeigt: Wer jetzt noch das Eis auf den Gewässern betritt, begibt sich in Lebensgefahr. Fotos: DRK

Die Neustrelitzer DRK-Wasserwacht hat die wahrscheinlich letzte Gelegenheit in diesem Winter genutzt und am Wochenende auf dem Langen See die Rettung aus dem Eis trainiert. Nach einer kurzen theoretischen Auffrischung, Knotenkunde und einem Kurs in Gerätekunde hieß es für die Wasserretter, die persönliche Schutzausrüstung anlegen und die stellenweise noch zehn Zentimeter dicke Eisfläche erobern.

Gesichert mit Neoprenanzügen und Sicherheitsleinen, wagten die Mitglieder der Wasserwacht, was für normale Bürger derzeit lebensgefährlich ist. Erst kriechend, um eine große Auflagefläche zu erreichen, dann aufrecht, ging es über das Eis. 90 Meter vom Ufer entfernt brach einer der Wasserretter ein. Ohne Schutzausrüstung und schnelle Hilfe wäre diese Situation tödlich verlaufen, wurde eingeschätzt. Auch wenn einige Gewässer noch eine Eisschicht haben, das Betreten ist lebensgefährlich, warnt die Wasserwacht in diesem Zusammenhang ausdrücklich.

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