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Die Themen „Rückhaltesysteme“ und „Handy“ stehen im Mittelpunkt der Verkehrskontrollen im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Monat März. Dazu gehören die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen. Zum heutigen Auftakt sind 155 Polizeibeamte an 39 stationären und mobilen Kontrollstellen im Einsatz.

Seit dem Jahr 1976 gibt es die Pflicht, den Gurt anzulegen. Seit 1984 ist das Nichtanlegen des Gurtes bußgeldbewährt. Statistiken zeigen eine mehr als eindeutige Verbindung der Einführung der Anschnallpflicht mit der einhergehenden Reduzierung der getöteten Personen im Straßenverkehr. Eine ungesicherte Person wird bei einem Frontalaufprall mit 50 km/h mit dem Dreißigfachen ihres Körpergewichtes nach vorn geschleudert. Der Gurt ist daher ein unverzichtbares Element zur Verhinderung von schweren Verletzungen bei Verkehrsunfällen. Im Präsidiumsbereich Neubrandenburg mussten allein 2015 über 11 000 Gurtverstöße geahndet werden, teilt die Polizei mit.

Bei der unerlaubten Benutzung des Handys mussten die Beamten 2015 über
3400 Fahrzeugführer feststellen. Untersagt ist das Benutzen des Telefons, wenn es dazu in die Hand genommen werden muss, somit auch zum Beispiel das Bedienen einer Navi-App. Wer bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h nur zwei Sekunden abgelenkt wird, ist knapp 45 Meter im „Blindflug“ unterwegs, betont die Polizei. Dann seien nicht nur der Handynutzer selbst in Gefahr, sondern auch die anderen Verkehrsteilnehmer.

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