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Mein Blogfreund Lucas Thiem, seines Zeichens Filmstudent, hat mich zu einer ganz beonderen Vorstellung ins Kino der Alten Kachelofenfabrik in Neustrelitz eingeladen. Und ich darf es an alle meine Leser weitersagen. Am kommenden Samstag um 18.30 Uhr feiert der 30-minütige Kurzfilm „Maries Leben“ (Regie Rolf Kasteleiner) seine Teampremiere. Dabei handelt es sich um eine deutsch-polnische Koproduktion, die in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Neustrelitz entstanden ist. Gelder kamen von der Sparkasse Mecklenburg-Strelitz und der Pomerania.

Gedreht wurde unter anderem in der Orangerie sowie in Stettin. In Stettin ist im Januar auch schon die polnische Teampremiere gestiegen. Einige Neustrelitzer waren Ende 2015 am Dreh beteiligt, so die damals Jugendlichen Christoph Kurzweil, Hjördis Lingnau, Ann-Sophie Raemisch, Clara Schade, Martha-Luise Urbanek oder als Komparsen viele Theaterleute wie Clarissa Gehring, Axel Rothe, Beate Biermann sowie in einer tragenden (singenden) Rolle Lena Kutzner, die den Film mit schönem Gesang einleitet und ausklingen lässt. „Das Kino darf voll werden“, so Lucas Thiem.

„Maries Leben“ ist ein eigenständiger Kurzfilm und zugleich ein Préfilm für einen historischen Langfilm, der ebenfalls in Polen, Deutschland und Frankreich realisiert werden soll. Im Mittelpunkt steht das Dienstmädchen Marie (Jacqueline Pawliczek) 1834 in Stettin. „Der Film zeichnet die Doppelbödigkeit der Biedermeiergesellschaft. Er erzählt von einer Arbeiterin, die eine Ahnung von ihren Möglichkeiten und ihren Bedürfnissen hat und trotzdem das herrschende System in ihrem Kopf akzeptieren und bestätigen muss“, heißt es in einer Beschreibung des Inhalts. Leser von Strelitzius können sich unten schon mal einen Trailer anschauen.

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