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Der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz betrachtet die Entwicklung der Louisen-Gedenkstätte in Hohenzieritz mit wachsender Sorge, nachdem sie vor einem Jahr vom Land übernommen worden ist (Strelitzius berichtete). Nun hat er die Verantwortlichen für die Umgestaltung der Gedenkstätte zur öffentlichen Vorstellung ihres Vorhabens zum 28. März um 17 Uhr ins Kulturquartier in Neustrelitz eingeladen.

Dr. Rajko Lippert

„Der Vorstand war der Ansicht, dass das nicht erst bei der Saisoneröffnung geschehen kann, zumal einige authentische Leihgaben inzwischen den Leihgebern zurückgegeben wurden bzw. im Kulturquartier eingelagert werden“, teilte mir der Vereinsvorsitzende Dr. Rajko Lippert mit. „Die Frage stellt sich: Wenn Originale nicht mehr gezeigt werden, warum sollte man dann nach Hohenzieritz kommen?“ Der Presse sei ja bereits zu entnehmen gewesen, dass man in Hohenzieritz  zukünftig an der „Entmystifizierung der Louise“ arbeiten wolle. „Ob das den Besucherzahlen und dem Tourismus zuträglich ist? Na, wir haben Fragen, und wir hoffen auf Antworten“, betonte Lippert. Es sei ja eine emotionale Gedenkstätte, die vor allem vom Engagement des dazugehörigen und inzwischen aufgelösten Vereins gelebt habe.

Sein Kommen zugesagt hat Hans-Joachim Engel, der die Gedenkstätte 2000 wiedereröffnet hatte. Auch vom Finanzministerium in Schwerin werden Vertreter erwartet. Für die Veranstaltung eingesetzt hat sich Landrat Heiko Kärger (CDU), der zugleich 2. Vorsitzender im Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz ist.

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