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Alle reden vom Wolf, die wenigsten vom Dachs. In den Dörfern der Kleinseenplatte am Rand des Müritz-Nationalparks schon. Bis 2015/16 sei das Raubtier aus der Familie der Marder in den Ortslagen so gut wie gar nicht festgestellt worden, erfuhr Strelitzius. Inzwischen wimmele es geradezu von Spuren seines Besuches.

Von einem Jäger wird erzählt, der eben noch sein Gewehr hoch bekam, als der Dachs plötzlich umdrehte und auf ihn los ging. Eine Reiterin wäre fast aus dem Sattel gestürzt, als ihr Pferd vor einem Dachs scheute. Dieser Tag wurde bei Mirow ein Dachs tot gefahren. „Schau dir bloß mal die Zähne an“, so mein Blogfreund, der mir oben stehende Fotos schickte.

Ganz offensichtlich fühlt sich der Dachs im Nationalpark und seinen Randlagen wohl und die Population entwickelt sich prächtig. Ganz andere Nachrichten kommen von meinem Freund Roland Tuma, Bauunternehmer aus Mirow. Seine Baufirma hatte sich unter anderem im Auftrag der Deutschen Bahn auf das Verschließen von Dachstunneln in Bahndämmen spezialisiert (Strelitzius berichtete). Das Geschäft sei inzwischen mangels neuer Grabungen zusammengebrochen. Zum Glück habe die Bahn aber immer zu tun, wenn man sich als Subunternehmer erst einmal empfohlen habe.

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