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Die Stadt Neustrelitz hat am Freitagabend im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz den Daniel-Sanders-Sprachpreis für Schülerinnen und Schüler 2017 überreicht. Zwei mit jeweils 500 Euro dotierte Preise gingen an Johanna-Marie Hanisch und Nikolai Bause. Beide sind Schüler des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz, wie Rathaussprecherin Petra Ludewig mitteilte.

Nikolai Bause (Klasse 7) setzt sich in seinem Text „Vom Kupferstecher zum Youtuber“, der für eine Schülerzeitung entstand, mit Fragen der Berufswahl auseinander. Seine nahvollziehbaren Überlegungen über Berufe im Zeitalter des Internets bettet er in Gedanken über ausgestorbene Berufe ein.

Johanna-Marie Hanisch (Klasse 12) wurde für eine Rede zum Thema „Mensch und Natur“ ausgezeichnet. Ihr ebenfalls an Schüler gerichteter Text ist eindringlich und nachdenklich angelegt und fordert den Zuhörer zum Handeln in Verantwortung gegenüber der Natur auf.

Eine Fördernde Anerkennung in Form eines Sachpreises wurde außerdem an Moritz König, 11. Klasse, Gymnasium Carolinum, ausgesprochen.. Sein Essay „Auch mal ohne Display“ thematisiert Computersucht-Verhalten.

In diesem Jahr waren zehn Texte von Schüler aus  6. bis 12. Klassen unterschiedlicher Schularten aus der Region Mecklenburg-Strelitz eingereicht worden. Bewerber müssen in Mecklenburg-Strelitz wohnen oder zur Schule gehen. Der Daniel-Sanders-Sprachpreis für Schülerinnen und Schüler der Stadt Neustrelitz möchte  – im Gegensatz zu Literaturpreisen – die sprachliche Ausdrucks- und Dialogfähigkeit junger Leute im Alltag befördern, die dem Ziel, Zweck und Adressaten des jeweiligen Textes angemessen sind und die zum Beispiel in Briefen, Reden, Leserbriefen, Rezensionen oder Zeitungsartikeln unter Beweis gestellt werden. Namensgeber für den Preis ist der renommierte  jüdische Sprachforscher, Lexikograf und Lehrer Daniel Sanders (1819-1897), der in Alt-Strelitz lebte, forschte und lehrte.

www.neustrelitz.de

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