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Gan(s)z toll: Es geht endlich wieder ins Freiland.

Nach dem Kräftemessen zwischen Landkreisen und Landwirtschaftsministerium, Strelitzius berichtete von dem Hickhack, haben sich nun beide Seiten über ein einheitliches Vorgehen bei der weiteren Bekämpfung der Geflügelpest verständigt. Schwerin hatte Neubrandenburg bei der Lockerung der Bestimmungen zurückgepfiffen und zunächst auf Einzelfallentscheidung gepocht. Aber nur eine knappe Woche lang. Die meisten privaten Geflügelhalter müssen nun doch keinen Antrag auf Ausnahmegenehmigung mehr stellen. Denn ab dem morgigen Sonnabend, 18. März, gilt die Stallpflicht nur noch in den sogenannten Risikogebieten, heißt es aus dem Landratsamt Seenplatte.

Das sind Gebiete in der Nähe von Vogelrastgebieten und bestimmten Wasserflächen. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte betrifft das einige Uferbereiche von Seen, bestimmte Abschnitt an Peene und Trebel und Regionen mit starkem Vogelzug. Außer in diesen Gebieten, können die Tiere endlich aus dem Stall gelassen werden.

Allerdings gilt diese Lockerung nicht für Geflügelhaltungen, in denen mehr als 1000 Tiere gehalten werden. Wer sie ins Freie lassen möchte, muss beim Veterinäramt einen Antrag auf Ausnahmegenehmigung stellen. Dazu kann das Kontaktformular auf der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de benutzt werden. Im Anhang sind die ausgewiesenen Risikogebiete aufgelistet.

Risikogebiete im Landkreis Seenplatte Stand 17_März_2017

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