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Trotz freundlicher Einladung zur heutigen Pressekonferenz des Finanzministeriums in Neustrelitz habe ich sie nicht besucht. Irgendwie war mir ein bisschen nach Boykott, von meiner lebenserhaltenden Hauptbeschäftigung ganz zu schweigen. Schließlich gibt es seit langem einen öffentlichen Termin zur Zukunft der Louisengedenkstätte in Hohenzieritz (Strelitzius berichtete), und der betrifft den kommenden Dienstag, 28. März, um 17 Uhr, im Neustrelitzer Kulturquartier. Ich nutze die Gelegenheit, alle interessierten Leser noch einmal im Namen des Vereins Kulturgut Mecklenburg-Strelitz dorthin einzuladen.

Berufskollegen haben anders entschieden und sich heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit das Schweriner Konzept für die Mecklenburg-Strelitzer Gedenkstätte vorstellen lassen. Ohne zu wissen, was morgen dazu geschrieben steht, sind mir von anderer Seite toilettengrüne Bilder zugespielt worden. Ich hebe mir den Kommentar, wie gesagt, bis Dienstagabend auf und zeige die Fotos ohne Worte in einer Gegenüberstellung historisch, vor der Schlüsselübergabe 2016 und demnächst.

Eines ist gleich noch anzumerken: Die Louisen-Gedenkstätte wird nicht geschlossen, wie die missglückte Überschrift eines Journalisten mit großer Reichweite suggerieren konnte. Ob die Hohenzieritzer Adresse auf dem besten Weg zur Schließung ist, werden in den nächsten Jahren die Besucher entscheiden. Im Juni wird zunächst wiedereröffnet.

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