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Wir waren heute ein bisschen spät mit dem Essen dran, denn bei dem schönen Frühlingswetter möchte man natürlich jede Minute draußen verbringen. Aber überbackenes Welsfilet auf Spinat schmeckt auch noch um 16 Uhr, und unsereins kommt in dem Fall ohne anschließenden Mittagsschlaf aus.

Ich hatte vier Filets mit Zitrone, Salz und Pfeffer vorbereitet. Zwei Zwiebeln und vier Zehen Knobi wurden gehackt und in Butter glasig geschmort. Dazu kam dann ein Kilo TK-Spinat, der nach dem Zusammenfallen die Bekanntschaft mit Salz, Pfeffer und Muskat gemacht hat. Das Blattgemüse anschließend ordentlich in einem Sieb abtropfen lassen.

In noch einmal 50 Gramm Butter 30 Gramm Mehl anschwitzen und das Ganze mit 200 Millitern Hühnerbrühe und 200 Millilitern Sahne ablöschen. Ein paar Minuten einkochen, TK-Kräuter nach Belieben dazu, außerdem ein paar Spritzer Zitrone und eine halbe Packung Zitronenschale. Mit zwei Eigelb legieren, die zuvor mit etwas Sauce verrührt wurden. Jetzt noch 50 Gramm geraspelten Gouda untermischen, kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.

Zum Finale wird der Gouda gegrillt

Ich habe in einer feuerfesten Glasform den Spinat verteilt, den Fisch darauf gebettet und die Sauce darüber gegossen. Dann habe ich die Form in meinen auf 180 Grad hochgeheizten Ofen geschoben und ihr 25 Minuten gegönnt. Zum Finale wurde auf Grill umgestellt, die restlichen 150 Gramm Gouda aus der Packung übergestreut, ein halbes Fladenbrot mit auf den Rost geschoben und noch einmal fünf Minuten Hitze verordnet, bis sich die Käsehaube gebräunt hat.

Ein paar Spritzer Worcestersauce und etwas Pfeffer aus der Mühle rundeten das Fresschen ab. Wem frische Kräuter vergönnt sind, sehr gut passt Thymian dazu,  dekoriert noch mit dem einen oder anderen Blättchen. Guten Appetit, und bis zum nächsten Wochenende in der Strelitzius-Küche!

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