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Cotrainer Volker Piekarski (Mitte), hier im Parkstadion, war heute in Berlin ganz schön bedient von der Leistung der Mannschaft.

Bei einem Schlusslicht kann man eigentlich nicht von einer Talfahrt schreiben. Wenn es heute trotzdem mit der TSG Neustrelitz bergab ging, dann ist es damit zu erklären, dass die Mannschaft gegen einen nicht eben übermächtigen Gegner nicht alles aus sich herausgeholt hat. Das sahen wir schon anders, als heute  gegen den Tabellenvierten Berliner AK, wo es am Ende 0:2 (0:0) hieß.

„Wir waren einfach nicht bissig genug, sondern haben uns nach dem Wechsel das Spiel aus der Hand nehmen lassen“, fasste Cotrainer Volker Piekarski exklusiv für den Strelitzius Blog zusammen. „Insofern haben wir verdient verloren.“

Die Neustrelitzer gerieten in Rückstand, als der wieder gut haltende Keeper Felix Junghan in der 51. Minute einen Schuss der Berliner nur nach vorn parieren konnte. Das Manko: Da standen nur Berliner, von denen Maximilian Zimmer dann kein Problem hatte. In der 82. Minute schoss Kevin Kahlert nach einer Ecke ein, hier muss sich vor allem Solomon Okoronkwo gefallen lassen, nicht energisch genug eingegriffen zu haben.

„Wir waren einmal mehr in Teilen der Mannschaft nicht regionalligatauglich und haben auch das Problem, durch Wechsel nicht wirklich zu einer Qualitätsverbesserung zu kommen“, so Piekarski. „Außerdem hat die Mannschaft nicht bis zum letzten Blutstropfen gekämpft, es war im Gegenteil eine grenzwertige Vorstellung.“ Und der zweite Ball komme immer wieder nicht an. „Es war einfach enttäuschend gegen diesen Gegner. Wir haben ein Qualitätsproblem.“

Bereits am Mittwoch hat es die Elf von Achim Hollerieth mit dem nächsten Gegner zu tun. Sie empfängt zu Hause im Parkstadion die Viktorianer aus Berlin (5.). Anstoß ist um 19 Uhr.

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