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Trotz des Tores konnte bei Fatjon Celani keine Freude aufkommen.

Die TSG Neustrelitz fügt ihrer katastrophalen Bilanz in der Regionalliga Nordost eine weitere Niederlage hinzu. Im Nachholspiel gegen die Viktorianer aus Berlin hieß es am Mittwochabend im heimischen Parkstadion bei Abpfiff 1:3 (0:1).

Immer mindestens einen Schritt zu spät: Solomon Okoronkwo wurde in der zweiten Hälfte ausgewechselt.

Bereits in der 8. Minute gehen die Gäste nach einem Total-Blackout der Neustrelitzer Abwehr einschließlich Torsteher Felix Junghan in Führung. Die einzige Großchance für die Platzbesitzer wird in der 43. Minute auf der Linie zunichte gemacht, nachdem Viktorias Torsteher bereits geschlagen ist. 315 Zuschauer verfluchen, dass das Schlusslicht der Liga einfach auch kein Glück hat.

Unmittelbar nach dem Wechsel spielen die pfeilschnellen und kombinationssicheren Berliner die TSG-Defensive aus und der Ball landet, diesmal unhaltbar für Junghan, in der langen Ecke. Danach bäumt sich die Elf von Achim Hollerieth endlich auf, allerdings müssen die Fans bis zur 79. Minute warten, ehe dann doch mal eine Kombination bis vor das Tor der Viktorianer führt und Fatjon Celani nach langer persönlicher Durststrecke vollenden kann.

Ein Vorbild für die ganze Mannschaft: Kapitän René Pütt ackert unermüdlich.

Aber der in allen Belangen überlegene Gegner bleibt gefährlich, hat jetzt mehr Platz für Konter und erhält in der 90. Minute  noch einen Foulelfmeter zugesprochen, an dem wohl nicht zu rütteln ist.

Zurückgekehrt auf die Tribüne, habe ich mit Sponsor Gerd Friedrich gesprochen. Sein Resümee fiel vernichtend aus: „Unsere Mannschaft hat lange den Kampf vermissen lassen. Nach der Entscheidung der Schönberger, sich aus der Regionalliga zurückzuziehen, habe ich eine ganz andere Leistung der TSG am heutigen Tag erwartet. In der Qualität hat Neustrelitz nichts in der Regionalliga zu suchen. Hut ab vor den Zuschauern, die immer wieder ins Stadion kommen und sich das antun. Wenn sich in der Mannschaft nichts tut, sollte die TSG den Gang in die Oberliga suchen.“

Am kommenden Sonntag spielen die Residenzstadt-Kicker erneut im Neustrelitzer Parkstadion gegen die Zweite von Hertha BSC (10.). Anstoß ist um 13.30 Uhr.

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