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So soll die Ausstellung nach dem Willen des Landes aussehen. Foto: BBL

Der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz hat sich jetzt mit der Forderung an Finanzminister Mathias Brodkorb gewandt, das Konzept für die Louisengedenkstätte in Hohenzieritz zu ändern. Zuvor hatte es bereits aus Neustrelitz eine private Anzeige gegen die Schlösserverwaltung in gleicher Angelegenheit bei den Denkmalbehörden des Landes gegeben (Strelitzius berichtete).

Der Verein sieht sich in der Nachfolge des aufgelösten Schlossvereins Hohenzieritz als „Sachwalter des ideellen Vermächtnisses“. Er macht in seinem Schreiben an den Minister geltend, dass die vom Betrieb für Bau und Liegenschaften des Landes (BBL) unlängst in Neustrelitz vorgestellte Neukonzeption der Gedenkstätte auf die so gut wie vollständige Beseitigung des vom Schlossverein unter denkmalpflegerischer Anleitung in zehn Jahren Aufgebauten hinausläuft. Letzteres habe sich einer hohen Akzeptanz erfreut. Diese Tilgung könne nicht mit einer „anderen Herangehensweise“ des BBL gerechtfertigt werden.

Die Absender listen dann eine Reihe von Forderungen von der Farbgestaltung über die Möblierung bis hin zum Betriebskonzept auf, die tatsächlich auf eine weitere Ausgestaltung der Gedenkstätte, wie bei der Übergabe an das Land verabredet, und nicht auf deren komplette Neugestaltung hinauslaufen. Das komplette Schreiben hänge ich an.

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