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Die noch junge Schulpartnerschaft zwischen dem Neustrelitzer Gymnasium Carolinum und der Jeonbuk Foreign Language Highschool im südkoreanischen Gunsan (Strelitzius berichtete) hat in dieser Woche zum gemeinsamen Kochen in die Carolinum-Mensa geführt. Neustrelitzer Schülerinnen und Schüler sowie Lehrer lernten auf Vermittlung aus Gunsan von zwei in Berlin lebenden Koreanerinnen, wie man Gimbab zubereitet.

„Dabei handelt es sich um eine Speise aus Reis, Tang, Krabbenfleisch, Rettich, Spinat und Ei in Form eines Omeletts, was wie eine Sushi-Rolle gerollt und auch so angerichtet und verzehrt wird. Der entscheidende Unterschied zwischen dem Japanischen Sushi und dem Koreanischen Gimbab ist, dass anstatt rohen Fisches, wie im Sushi, gekochtes Krabbenfleisch oder Krabbenfleischimitat verwendet wird“, schreibt mir Paul Winkel aus der 11. Klasse.

Ganz nebenbei gab es auch noch ein bisschen Unterricht in Koreanisch, so zum Alphabet oder zur Aussprache. Die ersten Vokabeln sitzen. Am Ende wurden die Rollen in daumenbreite Streifen geschnitten und mit Sojasauce in fröhlicher Runde verzehrt. Natürlich kamen Stäbchen als Esswerkzeug zum Einsatz.

Demnächst werden mehr Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums die Gelegenheit bekommen, koreanisch zu essen. „Dann ziehen wir das größer auf“, stellte mir Schulleiter Henry Tesch für den Sommer in Aussicht. Im November werden dann zum zweiten Mal Schüler aus Südkorea in Neustrelitz anreisen, nachdem die Partnerschaft im November 2016 in der Residenzstadt besiegelt worden war. 2018 wollen Caroliner nach Gunsan reisen.

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