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Als ich dieser Tage an dieser Stelle von der neuen Sichtachse am Wesenberger Siedlungsberg geschwärmt habe, hatte ich zwar die gefällten Pappeln am Zühlensee mit einem Nachruf bedacht, aber noch nicht die Baustelle von Kathrin und Ronny Stier auf dem Zettel. Binnen 24 Stunden ist nun der verrottete Altbau eingangs des Quassower Weges aus Richtung Stadt gefallen und eröffnet wieder neue Blick-Perspektiven. Zuvor waren im Rahmen der Entkernung alle Baumaterialien säuberlich getrennt worden.

Die Eheleute aus Zirtow haben die schon lange unbewohnte und vor sich hin gammelnde Immobilie von der Wohnungsgenossenschaft erworben. Sie wollen hier (Strelitzius berichtete) der Physiotherapie Stier ein eigenes Gebäude geben, die bislang noch in der Seniorenresidenz an der Woblitz eingemietet ist. In der oberen Etage des Neubaus sind zwei senioren- und behindertengerechte Wohnungen geplant, die mit einem Fahrstuhl zu erreichen sein werden.

Wie mir Ronny Stier sagte, wird die Beräumung des Grundstücks durch die Neustrelitzer NAW Recycling GmbH noch bis Ende April dauern. „Bis zum Jahresende soll dann das neue Gebäude stehen, wenn alles glatt läuft.“ Wir haben verabredet, dass ich auf dem Laufenden gehalten werde. Klar, dass die Wesenberger alles interessiert, was in ihrer Stadt so passiert. Eine Gedenkminute an der Baustelle hat übrigens der Wesenberger Schornsteinfegermeister Robert Hackel für den maroden Bau eingelegt. „Der Schornstein immerhin war noch gut“, so der Experte beim gemeinsamen Zuschauen.

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