Schlagwörter

, ,

Fatjon Celani, hier im Heimspiel zuletzt gegen die Herthaner, zeigte im Angriff wieder nicht die von ihm erwartete Qualität und musste mangels Offensivkraft ausgewechselt werden.

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz sind bei Energie Cottbus nach allen Regeln der Kunst abgeschossen worden. Am Ende der Partie hieß es 6:1 (3:0) für den Gastgeber und Tabellenzweiten. Eine bittere Pille für die Residenzstädter, die einmal mehr zeigten, mit dieser Mannschaft nicht in die Regionalliga zu gehören.

Mit Kevin Weidlich und Fabio Viteritti waren auch zwei Ex-Neustrelitzer dabei, die mit ihren Toren den Gästen ihre Grenzen aufzeigten. Den Ehrentreffer für die TSG erzielte Philip Schulz per Foulelfmeter kurz vor dem Abpfiff. Er war selbst von den Beinen geholt worden. Schulz war nach langer Verletzungspause in der zweiten Hälfte für den gesundheitlich angeschlagenen Matthias Zeugner eingewechselt worden. Auch Alexander Schmitt verließen die Kräfte wegen Erkältungsproblemen, Kapitän René Pütt war aus gleichem Grund gar nicht erst aufgelaufen.

Hat den Ehrentreffer per Elfer erzielt: Philip Schulz. Foto: TSG

In den nächsten Tagen wird eine Erklärung des Vereinsvorstandes erwartet, wie sich die TSG angesichts knapper Finanzen auf der einen Seite und einer Liga, die sie eigentlich nicht bezahlen kann, auf der anderen Seite die kommende Spielzeit vorstellt. Immerhin ist es möglich, dass der Neustrelitzer Verein freiwillig die Regionalliga verlässt, auch wenn er am grünen Tisch nicht absteigen müsste. Die Mannschaft weist momentan mit gerade sieben Punkten auf ihrem Konto einen auch deutschlandweit traurigen Tiefstand aus.

Cotrainer Volker Piekarski. Foto: TSG

Cotrainer Volker Piekarski bin ich wie immer sehr dankbar, mir nach der Partie seine Sicht auf die Partie in der Lausitz geschildert zu haben. „Ein ganz schlechtes Spiel, um nicht das Wort desolat für unsere Mannschaft zu verwenden. Wir hatten fast keine Chance und konnten dem hohen Tempo der Cottbuser nicht folgen. Unser Torwart Felix Junghan hat auch einen schlechten Tag erwischt“, so Piekarski ungeschminkt.

Nächster Gegner der TSG Neustrelitz ist am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im heimischen Parkstadion der FSV Luckenwalde, auch ein Kellerkind. Wobei diese Bezeichnung den Brandenburgern vielleicht nicht ganz gerecht wird, die immerhin zwei Ränge vor der Hollerieth-Elf über das Dreifache an Punkten verfügen.

Advertisements