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Mitten im Osterrückreiseverkehr ereigneten sich am heutigen Montag zwischen 14 und 16.20 Uhr mehrere witterungsbedingte Unfälle im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg. Viele Autofahrer wurden regelrecht durch plötzlich eintretenden starken Regen und Hagel überrascht. Besonders betroffen war dabei der Raum Pasewalk.

Auf der Bundesautobahn 20 zwischen den Anschlussstellen Pasewalk Nord und Strasburg ereigneten sich aufgrund von Aquaplaning infolge des einsetzenden Starkregens sechs Verkehrsunfälle mit 15 beteiligten Fahrzeugen. Bei vier Verkehrsunfällen waren die Verursacher alleinbeteiligt.

Bei einem weiteren Verkehrsunfall auf dieser Strecke in Fahrtrichtung Berlin waren sieben Fahrzeuge beteiligt, darunter sechs Pkw und ein Lkw. Durch die Kollision wurden sechs Personen verletzt. Darunter befanden sich zwei schwer- und vier leichtverletzte Personen, die in die Krankenhäuser nach Schwedt, Neubrandenburg und Pasewalk gebracht wurden. Nach derzeitigem Stand wurden die Unfallbeteiligten nicht lebensbedrohlich verletzt.

In den sechsten Verkehrsunfall, der sich in der Gegenrichtung ereignete, waren vier Pkw verstrickt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 13 000 Euro. Personen wurden dabei nicht verletzt.

Aufgrund des starken Osterrückreiseverkehrs staute sich der Verkehr vor den Unfallstellen in Fahrtrichtung Berlin. Zweieinhalb Stunden musste komplett gesperrt werden. Durch die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wurden im genannten Zeitraum insgesamt acht witterungsbedingte Verkehrsunfälle registriert, bei denen ein Sachschaden von insgesamt 140 000 Euro entstand.

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