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Bis zu den am Festspielen im Schlossgarten vom 7. bis zum 30. Juli sollen die Bauarbeiten für das Ausweichquartier der Fledermäuse auf dem Neustrelitzer Schlossberg abgeschlossen sein. Darüber informierte Bürgermeister Andreas Grund auf der jüngsten Stadtvertretersitzung. Erschlossen wird für die geschützten Tiere der zweigeschossige Keller der nahegelegenen Kavaliershausruine.

Acht unterschiedliche Arten sind entdeckt worden, für die ein unterirdischer Flugtunnel Richtung Schwanenteich gebaut wird. Die Schlosskellerrruine, so will es das Land, soll durch Verfüllen in den nächsten Jahren baulich gesichert werden. 2018 soll damit begonnen werden. Damit müssen die Fledermäuse umgesiedelt werden.

Der Residenzschlossverein Neustrelitz, der eine touristische Nutzung der Gewölbe favorisiert, hatte dem Land im vergangenen November angeboten, den Wildwuchs oberhalb des Schlosskellers zu roden. Das war mit Verweis auf die Fledermäuse nicht nur abgelehnt, sondern untersagt worden.

So sieht es über den denkmalgeschützten Gewölben aus. Foto: Verein

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