Schlagwörter

, ,

Jan-Ove Edeling (Mitte), hier in einem früheren Spiel, hat für den Ehrentreffer in Leipzig gesorgt.

Über Abstieg und Nichtabstieg der TSG Neustrelitz aus der Regionalliga ist genug philosophiert worden. Man wird sehen. Seit heute Abend wissen wir zumindest, dass die Kicker von Coach Achim Hollerieth die Saison als Tabellenletzte mit einer blamablen Punktebilanz beenden werden. Bei Lok Leipzig wurde mit 1:3 (0:3) verloren.

Wobei einmal mehr mit der Schiedsrichterleistung zu hadern ist. Was da heute vom „Unparteiischen“ Felix-Benjamin Schwermer aus Magdeburg geboten wurde, kann man nur mit einer Satz erklären: Die sind ohnehin im Keller, da ist es egal, wenn ich gegen sie entscheide. Variante 2, einen Vorsatz ausklammernd: Der Mann in Schwarz war überfordert.

In der 22. Minute verhängt Schwermer gegen TSG-Keeper Felix Junghan nach Zusammenprall mit einem Leipziger Angreifer einen zweifelhaften Elfmeter. Dabei belässt er es aber nicht, sondern zieht auch noch die Rote Karte. Fatjon Celani verlässt ersatzweise den Platz, der Strafstoß sitzt, der TSG nach hoffnungsvollem Beginn eigentlich schon das Genick gebrochen.

In der 32. Minute fällt nach einem Konter der Leipziger gegen die nicht aufsteckenden Neustrelitzer das 0:2. Und wieder sorgt der Schiedsrichter für Diskussionsstoff. In der 41. Minute pfeift er einen mehr als fragwürdigen Freistoß für die Leipziger. Die Mauer der Neustrelitzer bleibt sträflich stehen und der Ball segelt oben drüber ins Gehäuse der Residenzstädter.

Mit dem Schlusspfiff netzt Edeling ein

Nach dem Seitenwechsel schalten die Messestädter einen Gang zurück und die TSG bemüht sich weiter um Resultatsverbesserung. Die gelingt aber erst mit dem Schlusspfiff, als Jan-Ove Edeling nach einer feinen Kombination das runde Leder zwischen die Leipziger Pfosten setzt und damit den Ehrentreffer markiert.

„Dieses Spiel ist für uns nur schwer zu verarbeiten“, kommentierte Cotrainer Volker Piekarski am Strelitzius-Telefon. „Was da vom Schiedsrichter geboten wurde, war mehr als grenzwertig. Leider ist uns das zum wiederholten Mal passiert und wirft ein schlechtes Bild auf die Liga.“ Piekarski wollte die Niederlage aber nicht allein am Referee festmachen. „Wir haben unverändert ein Qualitätsproblem. Jeder zweite, dritte Pass kommt nicht an.“

Am Sonntag, den 14. Mai, empfängt die TSG Neustrelitz im Parkstadion RB Leipzig II, die einzige Mannschaft, die in der Hinrunde von unserer Mannschaft (4:1) geschlagen wurde. RB löst seine U23-Regionalliga-Truppe bekanntlich nach Ende der Saison mit Verweis auf Umstrukturierungen im Nachwuchsbereich auf.

Advertisements