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Frank Schmetzke (links) und Klaus Reinders nehmen mit einem symbolischen Türöffnen das Rechenzentrum in Betrieb.

Die Stadtwerke Neustrelitz und Teterow haben am Dienstag ein gemeinsames Rechenzentrum in Betrieb genommen. Auf dem Hof des Neustrelitzer Unternehmens schlossen die Geschäftsführer beider Unternehmen, Frank Schmetzke und Klaus Reinders, symbolisch den acht mal drei Meter großen Spezialcontainer auf, in dem die Technik untergebracht ist. Zuvor hatte der bilaterale Kooperationsrat getagt und weitere Vorhaben besprochen. Die Stadtwerke arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen und versuchen, größtmögliche Synergieeffekte zu erzielen.

Klaus Reinders und Frank Schmetzke lassen sich vom IT-Chef der Neustrelitzer Stadtwerke, Kai Piechottka, und seinem Teterower Kollegen Walter Bommer (von vorn) das Rechenzentrum erklären. Fotos: SWN

„Mit dem Rechenzentrum haben wir einen Meilenstein am Beginn eines neuen Abschnitts unseres gemeinsamen Weges erreicht“ so Frank Schmetzke. „Für den Erhalt und das Entwicklungspotenzial unserer Unternehmen ist es der Schlüssel zum Erfolg.“  „Aufbauend auf einer sehr guten Kooperation, ist heute ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen“, ergänzte Klaus Reinders. „In einem stark von Wettbewerb geprägten Markt ist es uns gelungen, entscheidende Prozesse zu optimieren.“

Knapp zwei Jahre hat der Bau des Rechenzentrums gedauert. Dazu gehört auch eine zweite Einheit, in der Notstrom aus erneuerbaren Energien abrufbar gespeichert wird. Die beiderseitige Nutzung von Hardware, Software und Netzwerkkomponenten spart Kosten und hilft, den Personalaufwand zu reduzieren.

„In unserem neuen Rechenzentrum kommen modernste, hochverfügbare Technologien zur Anwendung, um die Stadtwerke auf dem Weg der Digitalisierung zu rüsten und das System bei wachsenden Anforderungen skalieren, also erweitern zu können“, so der Neustrelitzer IT-Chef Kai Piechottka. „Um einen unterbrechungsfreien IT-Betrieb zu gewährleisten, wurden alle Komponenten redundant ausgelegt.“ In der Kooperation mit den Stadtwerken Teterow seien zugleich neue Technologie- und Servicekonzepte entwickelt worden.

Die Bundesregierung erteilt Betrieben mit sogenannten „kritischen Infrastrukturen“ hohe Sicherheitsauflagen im IT-Bereich. Dazu gehören unter anderem Räumlichkeiten, die einen genau definierten Grundschutz gewährleisten. Die wurden in dem historischen Gebäude der Stadtwerke nicht gefunden, weshalb die Container-Option gezogen wurde.

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