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Die Menschen können viel von den alten Baumriesen im Nationalpark lernen. Der Ranger übersetzt ihre Botschaften, Foto: Pauline Sensenhauser, Nationalparkamt Müritz

Das Nationalparkamt Müritz lädt kleine und große Naturinteressierte zum „Wandertag für die biologische Vielfalt“ am kommenden Sonnabend, den 20. Mai, ein. Auf einer acht Kilometer langen Wanderung durch den Nationalpark gehen die Besucher gemeinsam mit den Rangern und Wissenschaftlern der Vielfalt an Arten, Strukturen und Lebensräumen im Wald auf den Grund. Die Tour beginnt um 14 Uhr auf dem Parkplatz am Südufer des Domjüchsees in Alt-Strelitz (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) und dauert bis etwa 18 Uhr.

Auf dem Weg lernen die Besucher, wie im Nationalpark aus einem wirtschaftlich genutzten Wald irgendwann ein Urwald werden kann und welche Bedeutung dieser für die biologische Vielfalt hat. Hier darf sich die Natur nach ihren Gesetzen entwickeln. Dieser Prozess wird von Wissenschaftlern des Deutschen GeoForschungsZentrums Potsdam begleitet. Der Wald ist nicht nur die Anzahl der Bäume in der Landschaft, sondern ein kompliziertes Netzwerk aus Wasser, Luft, Boden und seinen vielen unterschiedlichen Bewohnern.

Ranger begleiten die Kinder in den Wald und erkunden mit ihnen spielerisch das Netz des Lebens. Die Erwachsenen werden mit einem Wissenschaftler und einem Nationalparkmitarbeiter über die Landschaftsentwicklung diskutieren und können Fachfragen stellen. Der Weg führt die Gruppen bis hin zum UNESCO-Weltnaturerbe „Alte Buchenwälder Deutschlands“.

Festes Schuhwerk, ein Fernglas und eventuell eine kleine Wegmahlzeit werden empfohlen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um eine Spende für die Umweltbildungsarbeit im Nationalpark wird gebeten. Der „Wandertag für die biologische Vielfalt 2017“ findet bundesweit auf Initiative des Bundesamtes für Naturschutz statt.

www.wandertag.bfn.de

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