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Jan-Ove Edeling (Mitte), hier in einem früheren Spiel, hat für den Führungstreffer gesorgt. Das war es dann auch.

Die Regionalligisten der TSG Neustrelitz haben auch im letzten Spiel der Saison versäumt, Ehre für die Residenzstadt und ihren Verein einzulegen. Beim FC Schönberg unterlag die Elf nach einer katastrophalen zweiten Halbzeit mit 1:2 (1:0). Dabei hatten die Neustrelitzer in der ersten Hälfte passabel ausgesehen und waren auch völlig verdient in der 28. Minute durch Jan-Ove Edeling in Führung gegangen. Er hatte nach schönem Zuspiel mühelos einen gegnerischen Verteidiger aussteigen lassen und alleinstehend vor dem Schönberger Keeper einnetzen können.

Die Gastgeber hatten bis zur Halbzeit kaum das Nötigste getan und die Befürchtung genährt, keinen Bock mehr zu haben. Immerhin hat sich der Verein aus finanzieller Not aus der Regionalliga abgemeldet, trotz beachtlichen Abschlussrangs 11 punktgleich mit dem Zehnten. In der Kabine muss es dann aber noch einmal eine Ansage gegeben haben, die auf fruchtbaren Boden fiel. Mit einem Doppelschlag in der 49. und in der 50. Minute gingen die Schönberger in Führung, riefen ihr Leistungsvermögen wie im gewonnenen Hinspiel im Parkstadion ab, während die Neustrelitzer nur noch dem Gegner hinterherliefen und förmlich auseinanderfielen.

Cotrainer Volker Piekarski (Mitte) verlässt die TSG und wird künftig im sächsischen Fußball wirken.

„Diese Mannschaft hatte es einfach nicht verdient, in der Regionalliga zu spielen“, so das vernichtende Urteil von TSG-Cotrainer Volker Piekarski nach der Begegnung. „Was wir heute wieder erlebt haben, kann man nur mit absolute Katastrophe bezeichnen. Da verschärft Schönberg einmal kurz das Tempo, und die TSG Neustrelitz bricht zusammen. Eine Blamage auf der ganzen Linie.“

Piekarski verlässt die TSG Neustrelitz. Er ist im sächsischen Fußball im Gespräch. Piekarski wäre auch in Neustrelitz geblieben, wie er sich hier überhaupt mit seinem Fußballwissen gern stärker eingebracht hätte. Allein, ihm sei nicht die Möglichkeit gegeben gewesen und auch kein neues Angebot gemacht worden. „Ich wünsche den Fans, die uns trotz dieser miesen Spielzeit die Treue gehalten haben, alles Gute und bedanke mich bei ihnen.“ Die besten Wünsche von Strelitzius auch für meinem Blogpartner, der mit mir während seiner Zeit in Neustrelitz phantastisch zusammengearbeitet hat. Wir haben vereinbart, in Kontakt zu bleiben.

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