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Pietà, Käthe Kollwitz

Seit ihrer Eröffnung am 29. April hat die Ausstellung mit Werken von Käthe Kollwitz (1867 bis 1945) und den von ihr verehrten Bildhauerkollegen Ernst Barlach (1870 bis 1938) und August Gaul (1869 bis 1921) in der Neustrelitzer Plastikgalerie Schlosskirche bereits 1000 Besucher gefunden. Die runde Zahl wurde am vergangenen Wochenende erreicht, wie mir Dr. Raimund Hoffmann, einer der Kuratoren der Plastikgalerie, mitteilte. Eine Ausstellung in dieser Konstellation ist bisher noch nicht gezeigt wurden, was wohl die besondere Anziehungskraft der Exposition ausmacht.

Am 8. Juli jährt sich zum 150. Mal der Geburtstag von Käthe Kollwitz. „Käthe Kollwitz ist nicht nur Deutschlands berühmteste Künstlerin, sie ist auch die bekannteste. Straßen, Plätze, Schulen, Bildungseinrichtungen, Seniorenheime sind nach ihr benannt worden. In jeder größeren Stadt findet sich ihr Name in der Öffentlichkeit. In Deutschland sind für sie zwei Museen eingerichtet worden: das Käthe Kollwitz Museum Köln und das Käthe Kollwitz Museum Berlin“, listete Hoffmann gegenüber Strelitzius auf. „Wo sie ausgestellt wird, kommen die Menschen.“

2003 zeigte die Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz die Ausstellung “Käthe Kollwitz – Renée Sintenis. Zwei Generationen” Diese Schau sahen damals über 4500 Besucher. Bis heute ist dies die meistbesuchte Ausstellung der Galerie. Es deutet sich an, dass ein ähnlich gutes Ergebnis mit der jetzigen Schau erreicht wird. „Es ist für die Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz eine Ehre, die Kollwitz aus Anlass ihres 150. Geburtstages mit einer Ausstellung würdigen zu können“, betonte der Kurator.

Die hochkarätige Ausstellung in Neustrelitz ist noch bis zum 23. Juli zu sehen. Ihr folgen vom 4. August bis zum 3. Oktober Arbeiten des Österreichers Joannis Avramidis (1922 bis 2016). Die Plastikgalerie ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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