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Prof. Britta Bockholdt

Ein Team vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Greifswald unter Leitung von Prof. Britta Bockholdt wird DNA-Untersuchungen zur Identität der in der Mirower Fürstengruft Bestatteten vornehmen. Dazu wurden in dieser Woche Proben entnommen. Vandalismus und Plünderungen in den vergangenen Jahrzehnten lassen nur noch diese Möglichkeit zu. Die Zuordnung wird einige Monate in Anspruch nehmen, danach werden die Proben wieder in die Särge zurückgelegt.

Die beiden unteren Grufträume sind schon fast wieder hergestellt. Davon konnte sich der Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz bei einer Begehung der Baustelle in dieser Woche überzeugen. Der am tiefsten gelegene Raum wird zukünftig wieder von der Herzogsfamilie genutzt, im mittleren Raum werden die jetzt in Restaurierung befindlichen Särge zu sehen sein. Bei den Arbeiten entdeckte man den originalen mittelalterlichen Boden, der in der DDR-Zeit mit Schutt und einer Betondecke überzogen worden war. Inzwischen sind auch Lichtleitungen verlegt und die Lüftung wiederhergestellt worden.

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