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Es gibt Leser wie meine Blogfreundin Sandra aus Neustrelitz, die wollen schon am Freitagmittag wissen, was ich am Wochenende koche. Meine Blogfreundin Kerstin aus Peetsch hat sich dieser Tage mal für die vielen leckereren Rezepte bedankt, die immer schön zu lesen seien. Danke für die Anerkennung, und schon geht es wieder in die Küche.

Ich glaube, die Griechen haben den Zucchini-Auflauf erfunden, es könnten aber auch die Türken gewesen sein. Ich habe ihn jedenfalls nur abgewandelt. Ein bisschen Zeit einplanen, so um die zwei Stunden, wobei sich das eine oder andere Päuschen ergibt, wenn Herd und Ofen arbeiten.

Zunächst zwei Zwiebeln fein hacken und vier mittlere Zucchini (etwa ein Kilo) würfeln. Die Zwiebeln mit sechs Esslöffeln Olivenöl in einer großen Pfanne anschwitzen und ein Kilo Rinderhack schön krümelig anbraten. Den Saft einer halben Zitrone und etwas Wasser zugeben, kräftig salzen und pfeffern zehn Minuten offen köcheln lassen.

Petersilie und Dill gehören unter die Mischung

Jetzt fliegen die Zucchini-Würfel ein, Deckel auf die Pfanne und ein Viertelstündchen schmoren lassen. Inzwischen ein Bund Petersilie und ein Bund Dill, gern auch TK-Ware, kleinhacken und am Ende unter die Mischung rühren. Schließlich habe ich vier Eier mit dem Schneebesen verquirlt und 50 Gramm geriebenen Gouda sowie etwas Milch dazugetan. Noch mal mit dem Besen durch.

Eine feuerfeste Form wurde gefettet und mit Semmelmehl ausgestreut. Den Inhalt der Pfanne einbauen, die Eier mit Käse und Milch drübergeben und noch einmal Käse und Semmelmehl drüberstreuen. Die Form in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen geben und dem Auflauf eine halbe Stunde Hitze gönnen. Zum Ende hin ein Fladen- oder ein Ciabatta-Brot mit aufbacken. Ich habe den Auflauf mit etwas Zwiebelgrün und ein paar Spritzern Worcestersauce auf den Teller gebracht.

Frohe Pfingsten in die Strelitzius-Gemeinde und guten Appetit!

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