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In unserer Region sind offensichtlich Verbrecher unterwegs, die von offen stehenden Türen oder in Türen von außen steckenden Schlüsseln ermutigt werden, in Einfamilienhäuser einzudringen. Werden sie ertappt, stellen sie sich in gebrochenem Deutsch als Zeugen Jehovas vor. In Vipperow erbeuteten zwei Täter unter anderem die Geldbörse einer 79-Jährigen, während diese gerade zehn Meter vom Haus entfernt Wäsche von der Leine nahm und die Haustür offengelassen hatte.

In Kraase wurde eine 63-Jährige auf der Couch gestört, als ihre Haustür von außen geöffnet wurde und ein Mann das Haus betrat. Hier hatte der Schlüssel gesteckt. Ein zweiter Mann hatte draußen gewartet.

Die Polizei geht von einer Tätergruppe aus. Im ersten Fall werden die Täter wie folgt beschrieben: zwei männliche Personen, ca. 40 Jahre alt und ca. 170 Zentimeter groß, von normaler Gestalt. Beide Männer trugen schwarze Hosen und Jacken. Einer von ihnen trug eine schwarze Schirmmütze, der andere hatte kurze schwarze Haare. Beide machten einen gepflegten Eindruck, waren südländischer Herkunft und sprachen gebrochen Deutsch. Sie sollen mit einem schwarzen Kombi mit Berliner Kennzeichen unterwegs gewesen sein.

Im zweiten Fall waren die beiden Männer ca. 50 bis 60 Jahre alt und stämmig, hatten ein südländisches und gepflegtes Äußeres und trugen graue Sakkos. Ein Täter war ca. 170 bis 175 Zentimeter groß und hatte mittelblonde Haare. Der andere Tatverdächtige war ca. 170 Zentimeter groß, hatte einen dunklen Schnauzbart und dunkles meliertes Haar.

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