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Acht der zehn von der Polizei gefundenen Zander, hier ein vergleichbares Bild, waren untermaßig.

Der Polizei sind offenbar zwei Fischwilderer ins Netz gegangen. Die Ordnungshüter waren in der Nacht auf Sonnabend kurz nach Mitternacht einem telefonischen Hinweis nach Vipperow an die Brücke am Müritzarm gefolgt. Ein 32- und ein 37-jähriger Mann ließen genau in dem Moment einen Aal aus ihrem Unterfangkescher in einen Eimer gleiten. Sie verstrickten sich während der Kontrolle in zahlreiche Widersprüche und behaupteten nicht gewusst zu haben, dass das Angeln hier verboten ist.

Im Fahrzeug der Wilderer haben die Beamten zwei blaue Säcke gefunden, in welchen zehn teilweise noch zappelnde Zander waren, davon acht untermaßig (unter 55 Zentimeter). Sämtliche Tatmittel (Angelruten mit Rollen) sowie die Angelkarten und der Fischereischein des 37-Jährigen wurden eingezogen. Auch die beiden Säcke mit den Fischen wurden beschlagnahmt und zu einem Fischer nach Röbel gebracht. Der gefangene Aal wurde zurück ins Wasser gelassen. Ermittlungen wegen Fischwilderei wurden aufgenommen.

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