Schlagwörter

, ,

 

Eine Viertelstunde habe ich gebraucht, ehe ich heute in Seewalde meinen fahrbaren Untersatz abstellen konnte. Nicht nur alle im Dorf ausgewiesenen Parkplätze waren ausgereizt, auch auf der Zufahrtsstraße ortseingangs und ortsausgangs reihten sich die Autos am Rand. Kurzum: Riesenandrang beim Sommerfest der Dorfgemeinschaft.

Besonders freute sich Geschäftsführer Thomas Gädeke über die große Resonanz. Sie beweise, dass die frühere Zurückhaltung gegenüber den Seewaldern tatsächlich der Vergangenheit angehört. „Die Schwelle musste erst überwunden werden, was aber ganz offensichtlich geschehen ist.“ Das sah auch der Amtsvorsteher der Kleinseenplatte und Bürgermeister von Wustrow, Heiko Kruse, im Gespräch mit Strelitzius so. Seewalde sei ein „echter Wachstumsbereich“ für die Gemeinde, so Kruse unter Verweis auf die erfreuliche Entwicklung des Ortes einschließlich des erheblichen Interesses an Waldorfschule und Waldorfkindergarten.

Tatsächlich nutzten viele Besucher die Gelegenheit, in beiden Einrichtungen mal hinter die Türen zu schauen. Aber auch der Demeter-Bauernhof und die Werkstätten waren für viele Gäste der Seewalder Anlaufpunkte. Und Familien mit kleineren Kindern waren auf dem Fest mit seinen diversen Angeboten für die Lütten ohnehin richtig. Seine zweite Bewährungsprobe nach der Einweihung zu Pfingsten hat das neue Dorfzentrum bestanden. Meinen Kochplan fürs Wochenende hatte ich leider schon aufgestellt, aber auf jeden Fall kann ich den Seewalder Cappuccino empfehlen. Für Kurzentschlossene: Um 19.30 Uhr kommen Jazzfreunde auf ihre Kosten.

Advertisements