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Amélie Eve, Radha Mitchell und Sam Worthington (von links) in „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“. Foto: kino.de

Wenn sich zwölf Leute an einem hochsommerlichen Sonntagnachmittag ins Wesenberger Kino setzen, dann muss es sich schon um einen ganz besonderen Film handeln, der da gezeigt wird. In der Tat verdient „Die Hütte – ein Wochenende mit Gott“ dieses Prädikat. Eigentlich wollte ich eine Rezension schreiben, aber ich glaube, dass jeder diese Literaturverfilmung nach dem Bestseller-Roman des Kanadiers William P. Young für sich selbst einordnen muss.

Mir war der Film ein bisschen zu süß, ein bisschen zu perfekt, aber die Amerikaner können halt nicht aus ihrer Haut. Trotzdem ist es eine exzellente Arbeit mit großartigen Schauspielern in Zeiten, wo sich viel um den Glauben dreht, und damit will ich es bewenden lassen. Den Tipp von Kinochefin Christiane Bongartz mit den Taschentüchern habe ich natürlich ganz hartgesotten belächelt, und musste dann trotzdem zwei Mal die Brille abnehmen. So kann Kino sein!

Für Leser, die sich mit der Suchfunktion meines Blogs noch nicht angefreundet haben, hier noch einmal eine Inhaltsangabe des Films: In „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott“ geht es um den Familienvater Mackenzie „Mack“ Allen Philips (Sam Worthington). Während eines Ausflugs wird seine Tochter Missy (Amélie Eve) entführt. Kurze Zeit später finden sich in einer Berghütte Indizien dafür, dass Missy ermordet wurde. Mack ist in tiefster Trauer und hat Schuldgefühle. Eines Tages erhält er einen Brief, der nur mit Papa unterzeichnet ist. Mack will herausfinden, wer der Absender ist, und begibt sich erneut in die Berghütte. Dort trifft er auf eine Frau, die behauptet, Gott zu sein…

Das Fantasy-Drama läuft nur noch am Dienstag um 20 Uhr und am Mittwoch um 17.30 Uhr im Wesenberger Kino. Strelitzius empfiehlt: unbedingt hingehen! Wer will, kann sich anschließend bei mir bedanken. Oder sich beschweren, was ich aber für ausgeschlossen halte. Ich muss mir den Soundtrack noch besorgen. Neil Young ist allerdings mit nur einem der neun verwendeten Titel zu kurz gekommen, obwohl wir nach dem Film wissen, dass Gott Neil Young liebt – wie auch ich.

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