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Porträt Friedrich Wilhelm Erbgroßherzog von Mecklenburg-Strelitz (1819-1904), circa 1840, Lithographie

Das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz bietet am kommenden Sonnabend um 14 Uhr einen interessanten Vortrag an. Dr. René Wiese vom Verein für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde überschreibt ihn mit „What times! Die Tagebuchaufzeichnungen des Erbgroßherzogs Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz in der Revolution 1848/49“.

Friedrich Wilhelm von Mecklenburg-Strelitz (1819-1904) folgte seinem Vater Georg 1860 im besten Alter von vierzig Jahren auf den Thron. Man kennt ihn in als erblindeten Großherzog, der seinem Nachfolger einen sagenhaften Hausschatz hinterließ. Weniger bekannt ist, wie Friedrich Wilhelm als Thronfolger und Erbgroßherzog lebte in einer Zeit, die mit der Revolution von 1848/49 tief in die Geschichte der Monarchie einschnitt.

Seit Anfang der 1840-er Jahren hat Friedrich Wilhelm täglich Notizen gemacht und ein Tagebuch hinterlassen, das politische und private Zusammenhänge erkennen lässt, die sonst häufig verborgen bleiben. Da der Erbgroßherzog 1843 eine Prinzessin von Großbritannien heiratete, sind die großteils in Englisch verfassten Aufzeichnungen auch eine wichtige Quelle für den europäischen Rang der Strelitzer Linie des Hauses Mecklenburg.

Achtung: Kulturquartier-Chef Albrecht Pyritz macht darauf aufmerksam, dass die Veranstaltung in der Veröffentlichung seines Hauses irrtümlich für 19.30 Uhr angekündigt war. Noch einmal richtig: 24. Juni, 14 Uhr.

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