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Am Tag nach dem Angriff auf zwei Verteilerkästen der Telekom in der Mirower August-Bebel-Straße war noch immer die halbe Stadt ohne Internet und Telefon. Betroffen waren der nordöstliche und der nordwestliche Teil der Stadt. Unbekannte Täter hatten in der Nacht auf Sonntag die Kabel durchtrennt (Strelitzius berichtete). Über die Situation am heutigen Abend liegen mir noch keine Angaben vor, vielleicht meldet sich mal jemand bei mir.

Die Filiale der Raiffeisenbank in Mirow. Foto: raiba-seenplatte.de

Was die Polizei zumindest offiziell bislang nicht getan hat, kochte heute in der Mirower Gerüchteküche, wie mir meine Korrespondenten berichten konnten. Die Bürger stellen einen Zusammenhang mit dem in der gleichen Nacht versuchten Einbruch in die Filiale der Raiffeisenbank her. Offensichtlich, so heißt es, haben die Täter zuerst die Verteiler lahm gelegt, um dann ungestört von einer Alarmanlage ihren Einbruch zu bewerkstelligen. Was für ein erhebliches Maß an krimineller Energie sprechen würde.

Die Kriminalpolizei in Neubrandenburg hat in diesen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Unterstützung. Wer Hinweise zu den Tätern oder dem Tatablauf machen kann, wird gebeten, sich im Polizeihauptrevier Neustrelitz, Telefon 03981 258224, in jeder anderen Polizeidienststelle oder über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

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