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Nicht im Wesenberger Kino verpassen: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“. Foto: filmstarts.de

Mit „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wird in dieser Woche im Wesenberger Kino eine weitere Literaturverfilmung gezeigt. Die Vorlage lieferte der gleichnamige Bestseller von Eugen Ruge über eine ostdeutsche Großfamilie, die den Zusammenbruch der DDR erlebt. „Nicht verpassen“, merkt Kinochefin Christiane Bongartz an.

Mit seinem Familienroman ist Eugen Ruge im Jahr 2011 ein Überraschungserfolg gelungen. Die Geschichte um vier Generationen, die sich durch den Alltag in der DDR schlagen und den Zusammenbruch des Systems erleben, wurde mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Doch anders als der Roman, konzentriert sich die Filmadaption lediglich auf einen Tag – den 90. Geburtstag des Familienpatriarchs Wilhelm Powileit (Bruno Ganz, für den Deutschen Fimpreis nominiert). Das Fest ist der Ausgangspunkt, um eine Zeitreise zurück in ein sozialistisches Land zu unternehmen, das real nicht mehr existiert. Allein Regisseur Matti Geschonneck und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase sind für mich schon Empfehlung genug. Produziert hat den Film zwischen Drama und Komödie Oliver Berben.

„In Zeiten des abnehmenden Lichts“ wird Donnerstag, Sonntag, Montag und Dienstag um 17.30 und um 20 Uhr gezeigt. Am Freitag und Sonnabend läuft der Film nur um 20 Uhr. Dafür wird am Freitag um 17.30 Uhr noch einmal der ganz besondere Film „Die Hütte – Ein Wochenende mit Gott gezeigt“, für den ich ja schon ausgiebig die Werbetrommel gerührt habe. „Wir waren nicht von einer so guten Resonanz ausgegangen“, gesteht Christiane Bongartz ein.

 

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