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Der Verein Deutsche Sprache (VDS) in unserer Region hat sich bei mir nicht gerade beliebt gemacht. Besonders eines seiner Mitglieder im Rang eines „Regionalleiters“ tritt in der Manier eines Großinquisitors auf. So wurde mir unlängst unterstellt, ich versuchte „weltläufig“ zu wirken, wenn ich statt „Veranstaltung“ im steten Bemühen um Synonyme auch mal „Event“ schreibe. Es ist schon reichlich ewiggestrig, wenn ein Besinnen auf Zeiten vor der Erfindung des Internets von mir gefordert wird, zumal ich tagtäglich im Netz unterwegs bin. Den Namen des selbsternannten Zensors lasse ich aus Höflichkeitsgründen mal weg. Man muss mich ja nicht lesen. Dann kann man auch auf nichts „stoßen“.

Nichtsdestotrotz zähle ich mich zu den Streitern für meine Muttersprache und kündige gern eine Veranstaltung an, die der VDS auf die Beine gestellt hat. Mit Dr. Reiner Pogarell hat er einen ausgewiesenen Kenner für einen Vortrag im Hotel Schlossgarten in der Neustrelitzer Tiergartenstraße gewinnen können. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 28. Juni, um 19 Uhr statt. Linguist Pogarell, Vorstandsmitglied im VDS,  widmet sich ganz zeitgemäß im Jubiläumsjahr der Reformation dem Thema „Luther und die deutsche Sprache“. Der Eintritt ist frei.

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