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Der Rothirsch ist unsere größte einheimische Hirschart. Das Müritzeum stellt sie vor. Foto: Deutsche Wildtier Stiftung

Ab Freitag, den 7. Juli, erhält der Besucher in der neuen Sonderausstellung des Müritzeums Informationen rund um unsere größte heimische Hirschart, die Rothirsche. Mit zahlreichen wildbiologischen Exponaten und dem Aspekt Rotwild in der Kunst erweitert das Müritzeum die Wanderausstellung der Deutschen Wildtier Stiftung „Rotwild in Deutschland und Mecklenburg-Vorpommern“.

Leider glauben auch heute noch viele Menschen, dass das Reh die Frau vom Hirsch sei. Oft wird das Rotwild auf die Rolle eines Waldschädlings reduziert. Konflikte, die es durch gehäuft auftretende Schälschäden in Wäldern mit Rotwild gibt, werden jedoch unter anderem erst durch kulturlandschaftsbedingte Störungen im Tagesrhythmus des Wildes hervorgerufen. Die Sonderausstellung beleuchtet eindrucksvoll das Leben des Rotwildes und ist für Familien und Naturfreunde wie für Fachleute gleichermaßen interessant. Die Sonderschau ist im Müritzeum bis zum 12. November zu sehen.

Zur Einführung am Donnerstag ein Vortrag vom Kenner

Diplom-Forstwirt Burkhard Stöcker kennt sich besonders gut mit Rotwild aus. Der Fachjournalist für Wildbiologie und Jagd und Lehrbeauftragter für Ökologie und Ornithologie an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde eröffnet mit einem Themenvortrag am morgigen Donnerstag um 18.30 Uhr die Sonderausstellung im Müritzeum. Unter dem Titel „Der König der Wälder und die Krone der Schöpfung – von Hirschen und Menschen, Geweihen und Forstwirtschaft“ wird Burkhard Stöcker mit beeindruckenden Bildern auf das Leben des majestätischen Wildtieres eingehen.

Die Malerin Daniela Friederike Lüers stellt dem Müritzeum für die Sonderausstellung einige ihrer Werke zum Thema Rotwild zur Verfügung. Ihr bereitet es besondere Freude, dieses traditionsgeladene Thema in einen zeitgemäßen Kontext zu setzen und so beispielsweise klassische Hirschmotive mit plakativen, farbenfrohen Elementen zu kontrastieren.

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