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Den Wesenberger Burgverein kann man nicht genug würdigen. Nicht nur, dass er mit der kurzfristig erforderlich gewordenen Verlegung des 23. Burgfestes (Strelitzius berichtete) ein organisatorisches Meisterstück vollbracht hat, war auch das Fest selbst am gestrigen Sonnabend und bis in die Morgenstunden des Sonntags ein voller Erfolg. Eben komme ich vom Festplatz unterhalb der Burg zurück. Ganze eineinhalb Stunden haben die Vereinsmitglieder gebraucht, um von den Zelten an bis zu den Sitzbänken alles wieder abzubauen. Chapeau! Den Frühschoppen im Biergarten am Hafen haben sich die Vereinsmitglieder redlich verdient.

„Wir waren mit dem Verlauf des Festes sehr zufrieden, es hat auch keine unerfreulichen Vorkommnisse gegeben“, sagte mir der Vereinsvorsitzende Axel Hirsch. „Sehr viele Menschen sind trotz der Verlegung gekommen, die Wesenberger und ihre Gäste stehen einfach auf das Burgfest.“ Diesmal spielte bis auf einen ganz kurzen Schauer auch Petrus mit. Sehr gut angenommen wurde die Mittelaltertafel des Nikolaus von Werle, an der in diesem Jahr mit Klaus Düe, Hannelore Westfalen und Christel Ridder auch drei Ehrengäste Platz nehmen durften, die sich durch außergewöhnliches gesellschaftliches Engagement in Wesenberg auszeichnen.

Höhepunkt des Burgfestes auch bei der 23. Auflage das historische Burgschauspiel aus der Feder von Bürgermeister Helmut Hamp, der alle Jahre wieder in die Rolle des Stadtschreibers schlüpft und zudem trefflich zu moderieren vermag. Diesmal zerrte Dörchläuchting die Kümmerling vor Gericht, die zum Glück aber die Wiegeprobe bestand, also schwerer als zwanzig Pfund war und damit für fluguntüchtig erklärt wurde, ergo keine Hexe sein konnte. „Es war einfach wieder herrlich“, kleidete Axel Hirsch die Aufführung in einen Satz.

Besonders hervorgehoben hat Axel Hirsch die Spielleute von „Fortuna Musica“, die für eine tolle Stimmung gesorgt hatten. Auch die Wesenberger Chöre unter bewährter Leitung von Wolfram Spieß trugen wieder zum Gelingen des Burgfestes bei. Und die Ipse wollte der Vereinsvorsitzende nicht vergessen, die mit einem selbstgebauten Karussel, an dem die Feuerwehr die Aufsicht führte, für einen Riesenspaß gesorgt habe.

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