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Dr. Guntram Wagner. Foto: LK MSP

Bei dem Fall von Tierquälerei in Mirow (Strelitzius berichtete wiederholt) handelt es sich nach Einschätzung des kreislichen Veterinäramtes nicht um das krankhafte Sammeln von Tieren. „Wir haben es hier definitiv nicht mit Animal Hoarding zu tun“, sagte mir der Leiter der Behörde, Dr. Guntram Wagner, heute in einem Telefonat. Er zerstreute damit den Verdacht, den eine Tierschützerin aus Schleswig-Holstein in meinem Blog geäußert hatte.

Wagner verwies auf die hohe Anzahl von Geflügel und Kaninchen unter den exakt 198 in die Obhut der Tierheime in Neustrelitz, Sadelkow und Malchow gekommenen Tiere. „Die Leute auf dem Grundstück haben schlichtweg davon gelebt“, so der Chef des Veterinäramtes.

Was die 37 Hunde angehe, die sich unkontrolliert vermehrt haben, so seien diese noch in einem vergleichsweise guten Zustand. „Wir kümmern uns um die Tiere, aber man muss sich auch um die Menschen kümmern, die unter solchen schlimmen Umständen leben“, betonte Dr. Wagner.

Die Kreisbehörde arbeitet den Fall noch auf und wird dann eine Verfügung erlassen. Strelitzius bleibt mit Dr. Wagner in Kontakt.

 

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