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Der Mirower Feuerwehrchef Ingo Mahnke hat auf der jüngsten Stadtvertretersitzung für Aufsehen gesorgt. Mehr oder weniger aus heiterem Himmel wurde von ihm in drastischen Worten berichtet, dass seine Feuerwehr nicht mehr einsatzbereit ist. Es fehle die vorgeschriebene Gruppenstärke von einem Gruppenführer und acht Einsatzkräften.

Sein Dienstherr, Bürgermeister Karlo Schmettau, sieht die Sache gelassen. Im Gespräch mit Strelitzius sprach er von einer „Momentaufnahme“. „Natürlich ist es die Pflicht des Wehrführers, darüber zu informieren, auch wenn er den Zustand mehr als unglücklich dargestellt hat.“ Schließlich könne es mal vorkommen, dass vier Leute krank sind und drei gleichzeitig im Urlaub.

Offensichtlich gibt es Personalprobleme bei der Mirower Feuerwehr?

Selbst ein kurzfristiges Abmelden der Wehr bei der Leitstelle sei „kein Beinbruch“, so der Bürgermeister. Es gebe schließlich auch Feuerwehren in der Nachbarschaft. So hätten die Mirower Kameraden immer wieder ausgeholfen, wenn die Wesenberger Wehr Besetzungsprobleme hatte. „Wir werden uns mit Ingo Mahnke noch einmal hinsetzen und sehen, was zu tun ist“, so Schmettau. Die Personalzahlen bei der Mirower Feuerwehr und ihrem Nachwuchs seien eigentlich in Ordnung. Was nicht heiße, dass nicht weitere Mitglieder willkommen seien. In diesem Zusammenhang appellierte das Stadtoberhaupt an die Heimatliebe seiner Mitbürger.

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